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Der FC Bayern München soll getrickst haben, um Serge Gnabry später zu sich locken zu können.

Trainer-Ikone hat Verdacht

War der Gnabry-Transfer manipuliert? Schwere Vorwürfe gegen den FC Bayern

Gunners-Ikone Arsene Wenger schimpft über den FC Bayern München. Der Rekordmeister soll einen Transfer von Serge Gnabry manipuliert haben.

München - Serge Gnabry soll schon lange vor seinem Wechsel zum FC Bayern auf dem Zettel der Münchner gestanden haben. Damit ist nicht sein Einkauf und die direkte Leihe an Hoffenheim gemeint, Arsenal-Trainerlegende Arsene Wenger hat einen viel weitreichenderen Verdacht, der den deutschen Rekordmeister in kein gutes Licht rückt. 

„Wir haben für eine sehr lange Zeit versucht, seinen (Serge Gnabry, d.R.) Vertrag zu verlängern. Ich denke, dass Bayern hinter den Kulissen manipuliert hat“, verrät Wenger im Interview mit BeIN Sports.

FC Bayern lotste Gnabry zu sich: Arsène Wenger erhebt Vorwürfe wegen Werder-Wechsel

Im Sommer 2016 gab der FC Arsenal, damals noch trainiert von Arsène Wenger, Gnabry für fünf Millionen Euro an Werder Bremen ab. Der Deutsche hatte sein Arbeitspapier in London nicht verlängern wollen und wurde recht günstig verkauft, um überhaupt noch eine Ablösesumme für den ehemaligen Stuttgarter zu bekommen. Nur ein Jahr später schlug dann der FC Bayern zu und bezahlte mit sieben Millionen nur zwei Millionen mehr. 

Wenger vermutet, dass die Münchner Gnabry einen Transfer nach Deutschland mit eingefädelt haben sollen, damit er nach einer Zwischenstation an die Säbener Straße wechselt. Der Youngster konnte sich in der Bundesliga beweisen, das gab dem Rekordmeister die Zeit, sein Potenzial zu beurteilen. 

FC Bayern beim Gnabry-Wechsel involviert? Gerüchte sind nicht neu

Gerüchte, der FCB sei am Werder-Wechsel von Gnabry beteiligt gewesen, waren schon damals aufgebrandet. Die Bremer mussten mehrfach beteuern, den Transfer ganz alleine abgewickelt zu haben.

Ob die Bayern nun getrickst haben, um Serge Gnabry nach Deutschland zu lotsen, dürfte kaum aufzuklären sein. Fest steht aber, dass sich die 20 Millionen bezahlt gemacht haben. Nicht erst seit der Vier-Tore-Show gegen die Tottenham Hotspur gilt der 24-Jährige als Leistungsträger in Verein und Nationalmannschaft. 

Für den DFB überzeugte der Flügelstürmer mit dem eigenwilligen Torjubel zuletzt sogar im Tor, wird beim Testspiel gegen Argentinien aber sicherlich dennoch auf dem Feld auflaufen. 

mb

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