Claudio Pizarro, FC Bayern
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Claudio Pizarro wird am Samstag verabschiedet.

Für den Stürmer ist Schluss

Servus vor 75.000: Pizarro-Abschied am Samstag

  • Hanna Raif
    vonHanna Raif
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München – Am Samstag, wenn Claudio Pizarro vor 75 000 Zuschauern in der Allianz Arena offiziell vom FC Bayern verabschiedet wird, wird äußerlich nicht mehr viel erinnern an den jungen Burschen, der am 7. Juni 2001 in München vorstellig wurde.

Mit Kurzhaarfrisur und schwarz-gemusterter Krawatte stand der Peruaner damals recht schüchtern im Presseraum an der Säbener Straße und hielt gemeinsam mit Karl-Heinz Rummenigge sein Trikot mit der Nummer 14 in die Luft. Vor dem Topspiel gegen Bayer Leverkusen werden die beiden sich nun wieder zusammen zeigen. Diesmal aber, um Servus zu sagen.

Pizarro hätte gerne noch ein Jahr bei den Bayern dran gehängt, das ist kein Geheimnis. Der Verein aber hat dem 36-Jährigen früh zu verstehen gegeben, ohne ihn zu planen. Nach sechs Meisterschaften, fünf DFB-Pokalsiegen und einem Champions League-Titel mit den Bayern ist Schluss für den Stürmer. Offen ist allerdings nach wie vor, ob Pizarro sich nochmal einem anderen Verein anschließt. Verhandlungen mit mehreren Bundesligisten – unter anderem dem FC Augsburg und dem FC Ingolstadt – waren gescheitert.

Am Samstag darf er sich nun zumindest nochmal den Münchner Fans präsentieren. Einen Blumenstrauß wird es geben, dazu einen Film seiner größten Momente aus insgesamt neun Jahren im Bayern-Trikot. Außerdem zeigt die FC Bayern Erlebniswelt einige Sonderexponate. Unter anderem ab dem Wochenende im Vereinsmuseum zu sehen: Pizarro als junger Bursche, wie damals am 7. Juni 2001.

hls

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