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Jerome Boateng und Javi Martinez müssen gegen Mainz pausieren.

Ancelotti will Double holen

Bayern: So steht es um Martinez und Boateng - „Reaktion zeigen“

München - Nach Real und vor Dortmund. Der FC Bayern muss am Samstag das Pflichtprogramm Mainz 05 absolvieren. Carlo Ancelotti verrät, wie es um seine Innenverteidigung steht.

Der FC Bayern muss im Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 außer auf Manuel Neuer auch auf die Innenverteidiger Javi Martínez und Jérôme Boateng verzichten. Mats Hummels habe normal trainiert und sei okay, Boateng und Martínez hätten immer noch kleine Probleme, sagte Trainer Carlo Ancelotti am Tag vor dem Heimspiel am Samstag gegen die abstiegsbedrohten Mainzer. Alle anderen Akteure hätten sich von dem K.o. gegen Real Madrid erholt. „Wir haben am Samstag eine große Möglichkeit, eine gute Reaktion zu zeigen“, sagte Ancelotti.

Ancelotti (57) berichtete zudem, dass alle anderen Spieler trotz des bitteren Ausscheidens in der Champions League gegen Real Madrid "gut regeneriert" hätten. Er werde gegen die abstiegsbedrohten Mainzer "die beste Mannschaft bringen. Wir haben danach genug Zeit, uns zu erholen", sagte Ancelotti.

„Großes Vertrauen“ in Ulreich

Auch das vorzeitige Saisonende von Torhüter Manuel Neuer (Fußbruch) ändere nichts: "Wir haben großen Vertrauen in Sven Ulreich." Der Italiener kündigte eine Reaktion der Mannschaft auf das viel diskutierte 2:4 n.V. bei den Königlichen an. "Wir müssen unsere Qualität zeigen, obwohl wir noch verärgert sind. Die Leistung war wirklich gut, wir haben daraus Selbstvertrauen gezogen", sagte er.

Der FC Bayern müsse "das Ergebnis akzeptieren, die Champions League ist leider vorbei. Für uns geht es darum, sich auf die Bundesliga und den Pokal zu fokussieren." Die Saison bezeichnete Ancelotti bisher als "gut". Seine Mannschaft habe "guten Charakter" und eine "Identität" gezeigt. Auch im Training am Freitag hätten die Spieler sich in einem "guten Zustand, mit gutem Geist" präsentiert. "Ich habe jetzt noch mehr Vertrauen in die Spieler", sagte Ancelotti, der mit der Vereinsführung noch nicht über die kommende Saison und mögliche personelle Änderungen gesprochen habe. "Es wird keine Revolution geben", kündigte er dennoch grundsätzlich an.

Die Pressekonferenz im Ticker zum Nachlesen.

dpa/sid

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