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Bastian Schweinsteiger (r.) glaubt, dass Robben und Co. in der Rückrunde für den FC Bayern noch wichtig werden.

"Es wird unzufriedene Spieler geben"

Schweinis Warnung an die Frust-Kollegen

München - Jupp Heynckes hat bei der Aufstellung Woche für Woche die Qual der Wahl. Das Luxusproblem birgt jede Menge Zündstoff. Bastian Schweinsteiger versteht die Bankdrücker, warnt aber auch vor Frustreaktionen.

Mehr als 100 Millionen Euro parkte FC-Bayern-Coach Jupp Heynckes am Wochenende im Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart auf der Ersatzbank. Jerome Boateng hatte im Kampf um den Platz in der Innenverteidigung neben Dante das Nachsehen gegen Daniel van Buyten. Mario Gomez durte gegen seinen Ex-Verein für zwei Minuten auflaufen, Arjen Robben hingegen schmorte die gesamte Spielzeit auf der Bank und dampfte nach Spielende in Rekordzeit in den Mannschaftsbus des Rekordmeisters ab. Der holländische Flügelflitzer wirkt angespannt. Am Montag donnerte er im Training frustriert einen Ball gegen die Fensterscheibe der Geschäftsstelle und fauchte sogar Co-Trainer Peter Hermann an.

Bei einem Werbetermin für Funny Frisch zeigte Bastian Schweinsteiger im Interview mit Sport1 Verständnis für die enttäuschten Edelreservisten. "Natürlich, es wird unzufriedene Spieler geben", sagte der 28-Jährige. Trotzdem glaubt er, dass im Laufe der Rückrunde Robben und Co. noch ihre Klasse nachweisen können. "Jeder Spieler wird wichtig sein. Es wird noch Spiele geben, wo diese Spieler gefragt sind", ist er sich sicher.

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Der Mittelfeldmotor empfiehlt seinen Kollegen, sich im Training aufzudrängen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. "Man darf nicht den Fehler machen, emotional zu reagieren, nur weil man jetzt einmal nicht gespielt hat. Man muss weiter gut trainieren. Das machen alle bei uns", so Schweini weiter.

Vielleicht handelt es sich auch nur um eine Momentaufnahme. In der Hinrunde bewältigte Trainer Jupp Heynckes den Spagat zwischen Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal vorbildlich. Mittels Rotation hielt er seine Stars bei Laune und verordnete jedem seiner Spieler regelmäßige Verschnaufpausen. Ab Mitte Februar geht es in der Champions League weiter und spätestens dann wird Heynckes wohl wieder rotieren. Bis dahin muss sich der Altmeister etwas einfallen lassen, wie er die unzufriedenen Bankdrücker bei Launen hält.

jb

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