Bluttat in Basel: Junge auf Schulweg erstochen - 75-Jährige unter Verdacht

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Joshua Kimmich (2.v.l.) soll intern aufgrund seines Offensivdrangs gerügt worden sein.

Jüngst agierte er fahrlässig

FCB-Star kriegt wohl deutliche Ansage - Mitspieler belassen es bei Zwischentönen, doch Hoeneß wird deutlich

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  • Lukas Schierlinger
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Im Gastspiel des FC Bayern in Augsburg patzte Joshua Kimmich böse. Das blieb auch seinen Teamkollegen nicht verborgen.

Update 21. Februar 2019, 9.30 Uhr: Für seine Leistung gegen den FC Liverpool bekam er viel Lob. Von einem ehemaligen Spieler des FC Bayern wurde Joshua Kimmich gar als „bester Spieler der vergangenen zwei Saisons“, bezeichnet. „Wir standen mit unseren Außenverteidigern kompakter und haben uns nicht so oft eingeschaltet“, sah Torwart Manuel Neuer einen wichtigen Schlüssel zum Erfolg. Mats Hummels lobte, dass sein Team auf vielen Positionen defensiv gedacht habe.

Dass Kimmich bei den jüngsten Auftritten in der Bundesliga mitunter fahrlässig agierte (siehe Meldung unten), hat sein Klub-Präsident allerdings nicht vergessen. „Vielleicht hat der Trainer mit dem einen oder anderen Spieler gesprochen, dass sie die Gegner nicht ständig in den Rücken laufen lassen“, wurde Uli Hoeneß deutlich. Genau dieses Vergehen hatte sich Kimmich beim frühen Führungstreffer der Augsburger geleistet. 

Laut kicker-Informationen soll der 24-Jährige aufgrund seiner Offensivfreude intern eine klare Ansage bekommen haben - und die schien im Hinspiel des Champions-League-Krachers gleich gefruchtet zu haben. Wenn der FC Liverpool im März in der Allianz Arena gastiert, kann Kimmich das Anliegen der Kollegen jedoch nicht umsetzen. Nach seiner dritten Gelben Karte im Wettbewerb fehlt der 24-Jährige gesperrt.

Video: Kimmich lässt Bart dran, "bis ich keine Lust mehr habe."

FCA-Profi offenbart: Diesen Bayern-Fauxpas hat sich Augsburg beim Rekordtor zunutze gemacht

Augsburg - Kaum hatte die Generalprobe für das Champions-League-Spiel beim FC Liverpool (Di., 21 Uhr/bei uns im Live-Ticker) begonnen, lag der FC Bayern in Augsburg auch schon zurück. Exakt 13 Sekunden vergingen am Freitagabend zwischen Anstoß und Eigentor von Leon Goretzka. Konstantinos Stafylidis hatte Philipp Max über die linke Außenbahn auf die Reise geschickt, der Ersatz-Kapitän hatte sich gegen den indisponierten Joshua Kimmich behauptet und den Ball scharf vor das Tor getreten, wo der Unglücksrabe der Roten seinen Fuß nicht mehr rechtzeitig wegziehen konnte und Manuel Neuer überwand.

Es war das schnellste Eigentor der Bundesliga-Geschichte. Ein Bestwert, den niemand haben will. Doch Vorlagengeber Max bohrte auch nach Schlusspfiff noch einmal in dieser Wunde, als er offenbarte: Diesen Treffer hatten die Augsburger exakt so einstudiert. „Der Trainer hat sich ein paar Videos angeschaut, wie die Bayern da immer stehen“, erklärte der frühere Jugendspieler des Rekordmeisters zur Situation beim Anpfiff.

Eine Eins, eine Fünf: Die Noten der Bayern beim wilden Spiel in Augsburg

Max: „Anstoß im Abschlusstraining noch versucht“

„Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das gewünscht haben“, bilanzierte Max den Blitzstart: „Wir sind früh in Führung gegangen. Und das mit dem Anstoß, den wir heute früh im Abschlusstraining noch versucht haben. Dass es dann natürlich so geklappt hat, da musste ich schon ein bisschen schmunzeln.“

Doch am Ende lachten die Bayern dank des 3:2 - auch wenn der fünfte Sieg im sechsten Pflichtspiel des Jahres Mannschaft und Trainer angesichts seines Zustandekommens die Augen geöffnet hat. „Die Gegentore waren natürlich Wahnsinn“, echauffierte sich etwa der ins Tor zurückgekehrte und zweimal machtlose Neuer. Und Niko Kovac mahnte: „Wenn wir jedes Mal zwei, drei Dinger zulassen, wird es immer schwierig zu gewinnen.“

Früh zur Stelle: Augsburgs Kapitän Philipp Max (r.) narrte Bayerns Joshua Kimmich und legte das 1:0 auf.

Dank Max sind die Roten nun zumindest gewarnt. Noch einmal werden sie sich nicht so übertölpeln lassen. Denn auch der nächste Gegner Liverpool steht für Vollgasfußball mit schnellen Außenspielern. Die heißen dann eben nur Mohamed Salah oder Sadio Mane. Und haben schon so manche Abwehrreihe erfolgreich aufgewirbelt.

Lesen Sie auch: TV-Kritik: Frag‘ Dr. Sammer - Fußball pur statt Nachrichten aus der Südmongolei

mg

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