Niklas Süle im Trikot des FC Bayern.
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Niklas Süle im Trikot des FC Bayern.

FCB-Innenverteidiger

Süle verrät: Das hat Heynckes zu mir gesagt

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Niklas Süle gehört bereits in seiner ersten Saison beim FC Bayern zum Stammpersonal, daran hat auch Trainer Jupp Heynckes großen Anteil, wie der Abwehrhüne verrät.

München - Unverhofft viele Spiele durfte Niklas Süle (22) in dieser Saison bereits für den FC Bayern bestreiten. Einen großen Anteil an seiner Entwicklung haben Trainer Jupp Heynckes und Flügelspieler Arjen Robben, wie er im Interview mit der Abendzeitung verrät. Doch auch seine Abwehrkollegen kommen nicht zu kurz.

„Der Trainer hat zu mir gesagt: ‚Niklas, Du bist 22, Nationalspieler, spielst bei Bayern. Aber das Schwierige ist, dieses Niveau über Jahre zu halten und noch mal einen draufzusetzen‘“, beschreibt Süle den Ansporn durch Heynckes: „Dieses Denken hat der Trainer immer gelebt. Er hat 2013 in seiner vermeintlich letzten Saison das Triple geholt. Und er ist jetzt genauso heiß, er brennt auf das Maximale.“

Durch Heynckes‘ große Autorität helfe er Süle „noch besser zu werden“. Dabei hilft es auch, wenn der 72-Jährige mal etwas lauter wird. „Offensichtlich brauchte ich klare Ansagen“, sagt Süle.

Robben ist Süles Vorbild

Doch nicht nur Heynckes hilft dem deutschen Nationalspieler dabei, ein neues Niveau zu erreichen, auch Flügelspieler Arjen Robben, der aktuell um einen neuen Vertrag kämpft, hat einen Anteil daran. „Das Trainingsniveau bei Bayern ist unglaublich hoch. Wie Arjen Robben hier mit 34 Jahren jeden Tag am Maximum trainiert – das zieht dich einfach mit.“

Robben arbeite wie ein 18-Jähriger, „der gerade zu den Profis gekommen ist“. Deshalb nennt Süle den Holländer auch als Vorbild und findet, dass er im Bereich Trainingseifer und Einstellung zugelegt habe, seitdem er beim FC Bayern ist.

Süle sammelt fleißig Einsätze

Dass Süle bereits jetzt 26 Einsätze beim deutschen Rekordmeister gesammelt hat, hat er so nicht erwartet. „Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich so viel spiele und der Trainer mir so sehr vertraut, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt.“ Deshalb sei er rundum glücklich.

Im DFB-Pokal gegen Paderborn stand Niklas Süle gemeinsam mit Mats Hummels auf dem Platz.

Der 22-Jährige kann seine vielen Einsätze aber auch einordnen, schließlich haben Jérôme Boateng und Mats Hummels bereits einige Spiele verletzt verpasst. „Ich hatte natürlich auch das Glück, dass ich von Verletzungen und Krankheiten verschont geblieben bin“, sagt Süle deshalb.

An den beiden Weltmeistern orientiert sich Süle. Es sei ein Prvileg, dass er immer gemeinsam mit einem Weltmeister auf dem Platz stehen dürfe. „Da kann ich extrem viel lernen und besser werden.“

Süle kann sich Karriereende bei Bayern vorstellen

Zudem will Süle bereits nach einem guten halben Jahr in München ein Karriereende beim FC Bayern nicht ausschließen. „Ich bin mehr als zufrieden, habe noch lange Vertrag. Ich kann mir momentan nichts anderes vorstellen als Bayern.“

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ses

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