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Nach dem BVB und Schalke scheiterte auch der FC Bayern in der Champions League an einem Premier-League-Club

Luxus-Kicker

Geld schießt Tore - warum der Umbruch für den FCB nun teuer werden dürfte

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    Jonas Austermann
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Damit der FC Bayern auf der Weltbühne des Fußballs eine Chance hat, will Uli Hoeneß ordentlich Geld für den Einkauf von Spitzen-Kickern in die Hand nehmen.

Cristiano Ronaldo (117 Millionen Ablöse) schießt Juventus per Hattrick im Alleingang ins CL-Viertelfinale. Atlético-Coach Diego Simeone sagte nur: „Er ist der Beste der Welt!“ Und Ronaldo selbst tönte: „Dafür wurde ich geholt!“ Liverpools Virgil van Dijk (78 Millionen) köpft den FC Bayern mit aus der Königsklasse und selbst Skandal-Profi Ousmane Dembélé (120 Millionen) trug sich bei Barcelonas 5:1-Gala in die Torschützenliste ein. Und was macht die Bundesliga? Schaut ab dem Viertelfinale nur noch zu! 

Schalke hatte im Rückspiel bei Manchester City nicht den Ansatz einer Chance, Tottenham war gegen die junge Dortmunder Mannschaft zu abgezockt und selbst der FC Bayern schafft es gegen Liverpool heuer nicht unter die besten acht Mannschaften Europas. Schon vor dem Königklassen-K.o. kündigte der Rekordmeister in Person von Uli Hoeneß an, im Sommer ordentlich Geld für Verstärkungen in die Hand nehmen zu wollen. 

FC Bayern München: Ringen um begehrte Stars

Was schwierig werden könnte: Auch Top-Klubs wie Real Madrid oder Paris Saint-Germain sind in dieser Saison bereits im Achtelfinale ausgeschieden und somit bereit, viel Geld für neue Spieler auszugeben – und das bekanntlich mit einer deutlich größeren Finanzkraft als der FCB. Das liegt in England nicht nur an den zahlreichen Investoren, sondern auch an der Höhe der TV-Gelder. Zum Vergleich: In England kassieren die Vereine 2,3 Milliarden pro Saison. Die TV-Einnahmen in der Bundesliga liegen bei 1,16 Milliarden, gefolgt von Spanien (1,14 Milliarden) und Italien (973 Millionen). Eine Frage der Transfer-Zeit, bis sich die gestrauchelten Vereine im Kampf um die besten Spieler in die Quere kommen und somit die Preise in die Höhe treiben. 

An Nicolas Pepe sind dem Vernehmen nach beispielsweise nicht nur die Münchner interessiert, sondern auch Geld-spielt-keine-Rolle-Vereine wie Manchester City, Barcelona oder Chelsea. Von den Königsklassen-Ausscheidern machte gestern schon mal Real Madrid den Anfang und verkündete die Verpflichtung von Eder Militao. Der 21-jährige Brasilianer wechselt im Sommer mal eben für schlappe 50 Millionen vom FC Porto zu den Königlichen

Bittere Erkenntnis für die Bayern: Geld schießt Tore!

Fakt ist: Mit der diesjährigen Champions-League-Saison ist die Kluft zwischen der Bundesliga und vor allem den Mannschaften aus England noch größer geworden. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic meint: „Wenn Deutschland keine Mannschaft im Viertelfinale hat, ist das schon eine Sache, über die wir alle nachdenken müssen.“ 

Ähnliche Sätze hat man in der Vergangenheit schon häufiger von Bundesliga-Verantwortlichen gehört. Spätestens nach dieser Saison dürfte aber auch der Letzte begriffen haben: Geld! Schießt! Tore!

Auch interessant: „Die Opas sind zu langsam“ - User spotten nach dem Bayern-Aus gegen Liverpool heftig oder EL-Auslosung im Live-Ticker: Auf wen trifft Eintracht Frankfurt im Viertelfinale? oder Champions-League-Auslosung JETZT im Live-Ticker: Wer trifft auf wen im Viertelfinale? oder Löw-Plan sickert durch: Überraschende Wende bei Hummels, Müller und Boateng?

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