1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Bayern

FC Bayern wollte Mourinho - aber eine Sache ging gar nicht

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Jose Mourinho ist mittlerweile nicht mehr Trainer bei Manchester United.
Jose Mourinho ist mittlerweile nicht mehr Trainer bei Manchester United. © AFP / OLI SCARFF

Der FC Bayern ist offenbar an José Mourinho dran gewesen. Doch es scheiterte an einer bestimmten Sache.

München - Sein Name ist einer der ganz großen im Fußballgeschäft: José Mourinho. Den FC Chelsea, FC Barcelona, Real Madrid und Manchester United hakte der Star-Trainer auf seiner Karriere-Liste bereits ab. Und in diese Reihe der absoluten Top-Klubs Europas hätte sich beinahe auch noch ein weiterer eingereiht: der FC Bayern. 

Wie der Journalist Raphael Honigstein in einem Podcast von BBC Radio erzählte, soll der extrovertierte Coach schon vor einigen Jahren ins Visier des Rekordmeisters gekommen sein. Und zwar 2008. "Bayern München hat sich mit José Mourinho beschäftigt und erste Gespräche geführt", so Honigstein. Doch es hakte offenbar an einer Sache: „Sie wollten nie einen Trainer, der so überheblich ist.“ Außerdem habe der FC Bayern nach einem Trainer gesucht, „der mit einer existierenden Struktur arbeiten kann“. Damals übrigens ebenfalls im Gespräch: Jürgen Klinsmann und Jürgen Klopp. Am Ende machte Klinsmann das Rennen. 

Mourinho kann Bayern „nicht genug bieten“

Doch wie sieht es mittlerweile aus? Wäre José Mourinho nach wie vor ein Kandidat für den Rekordmeister? Der Fußballexperte ist sich ziemlich sicher: nein! Zwar sei der FC Bayern ein Klub, der ihm genug Geld bieten könnte. Aber durch die zuletzt durchschnittlichen Erfolge des Star-Coaches habe dieser seinen guten Ruf verspielt. "Die Münchner sind überzeugt, dass er dem Klub nicht genug bieten kann."

Mourinho und der FC Bayern: Kein einfaches Verhältnis

Das Verhältnis zwischen dem FC Bayern und José Mourinho war selten ein einfaches. Immer wieder ätzte der Portugiese gegen die Münchner, wie zum Beispiel im Frühjahr 2017: „Wissen Sie, wann der Gewinn des Titels für sie (den FC Bayern, Anm. d. Red.) in jedem Jahr anfängt? Wenn sie im vorherigen Sommer den besten Spieler von Borussia Dortmund kaufen“, teilte er damals aus. Aber auch Mourinho bekam sein Fett weg - und zwar durch Uli Hoeneß

Anfang des Jahres sagte der FCB-Präsident, man müsse darauf achten, dass nicht der Trainer der Superstar sei. Das sehe man etwa bei José Mourinho. Der sei bei Manchester United zwar der Star gewesen, habe aber den Klub „kein Stück weitergebracht“. Das sah mittlerweile auch ManU ein - und zog Anfang Dezember die Reißleine.

Alle Entwicklungen zu José Mourinho und seine Zukunft finden Sie in unserem News-Ticker.

Auch interessant

Kommentare