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Xabi Alonso - auch mit 33 Jahren noch beweglich und flexibel.

Mittelfeldstratege im Exklusiv-Interview

Alonso: "Das ist das, was den FC Bayern ausmacht"

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München - Mit seiner überragenden Vorstellung als "hängender Innenverteidiger" gegen Leverkusen überraschte Xabi Alonso alle Kritiker. Im Exklusiv-Interview mit dem "Münchner Merkur" spricht der Spanier über Bayerns Mentalität und ein mögliches vorzeitiges Karriereende.

Als Xabi Alonso im vergangenen Jahr zum FC Bayern wechselte, fragten sich viele, ob der Welt- und Europameister, der mit Liverpool und Real Madrid auch schon die Champions League gewonnen hatte, noch den nötigen Biss hat, sich an der Säbener Straße durchzusetzen. Schnell war klar: Er hat!

"Der FC Bayern war die einzige Option, die ich gesehen habe"

"Ich habe in meiner Heimat gespielt, eine tolle Zeit in Liverpool gehabt, war erfolgreich mit Real Madrid. Die einzige Herausforderung, die ich noch gesucht habe, war ein neuer Top-Klub. Der FC Bayern war die einzige Option, die ich gesehen habe. Das war der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Ich fühle jeden Tag die Herausforderung, die ich gesucht haben. Man muss sich hier auf Top-Niveau beweisen, immer um seinen Platz kämpfen. Ist man nicht in Top-Form, zittert man um seinen Platz. Auch ich", erklärt Alonso im Exklusiv-Interview mit dem "Münchner Merkur" seine Beweggründe.

Sein Vertrag läuft bis nächsten Sommer, die Zukunft ist noch ungeklärt - für Alonso allerdings kein Problem. "Wir werden sehen, wie ich mich am Ende der Saison fühle und was der Klub denkt. Aber ich fühle mich gut und habe mir bisher kein Limit gesetzt, ob ich noch ein, zwei, drei – oder auch null Jahre weiter spiele. Ich habe keine Deadline", sagt der 33-jährige Mittelfeldstratege.

"Das 'Mia san mia' ist essentiell für die Zukunft des Vereins"

Alonso kann sich gut vorstellen zu bleiben. Ihm imponiert das "Mia san mia" beim deutschen Rekordmeister, für Alonso mehr als nur ein Slogan: "Viel mehr. Das merkt man allein, wenn man im Winter die Fanclub-Besuche macht, wenn wir Freundschaftsspiele haben, wenn so viele Trainingseinheiten öffentlich sind. Das ist das, was den FC Bayern ausmacht, was ihn zu einem speziellen Klub macht. Man darf das nie aus den Augen verlieren. Das 'Mia san mia' ist essentiell für die Zukunft des Vereins."

Die Identität des FC Bayern sieht der Spanier Alonso trotz der vielen ausländischen Spieler im Team nicht gefährdet. "Wir haben eine deutsche Basis, und wir anderen müssen uns anpassen. Das machen wir auch, jeder Einzelne. Wir lernen jeden Tag mehr darüber, für was dieser Klub steht. Das zeigen uns die deutschen Spieler genauso wie die anderen, die schon lange hier sind: Rafinha etwa, Arjen Robben, Franck Ribéry – sie sind Vorbilder für uns. Es dauert halt, bis man so angepasst ist wie sie. Aber jeder versucht das", so Alonso.

Das komplette Interview mit Xabi Alonso lesen in der Freitags-Printausgabe des "Münchner Merkur" oder ab Freitag, 11 Uhr, online auf www.merkur.de.

 

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