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Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat seit seinem Amtsantritt vieles in die Wege geleitet. 

Zwei Säulen entscheiden über Transfers

Salihamidzics „Zukunfts-Elf“ - so plant der FC Bayern die Mannschaft von morgen   

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Der FC Bayern zahlte Millionen für seinen neuen FCB-Campus. Dort sollen die Stars von morgen geformt werden. Doch zuvor müssen sie erst aufgespürt werden - so soll es klappen. 

München - Kickende Konzerne, spielende Scheichs, die Gier nach dem großen Geld hat den Fußball längst im Würgegriff. Es gibt kein Entfliehen. Wer im Zirkus der großen Vereine mitspielen möchte, der muss sein Portemonnaie öffnen - und am besten bringt er noch einen riesigen Sack voller Handgeld mit. So sehr sind die Gehälter und Ablösesummen in den letzten Jahren explodiert. Lediglich einen winzigen, jedoch diffizilen Ausweg gibt es noch. 

FC Bayern: „Kiwi-Import“ hat schon eingeschlagen

Allerdings bedarf es dafür harter Arbeit und eines weitreichenden Scouting-Netzwerks. Genau diese Strategie verfolgt der FC Bayern. Seit der Installierung von Sportdirektor Hasan Salihamidzic suchen die Bayern nun endgültig weltweit nach den größten „Rohdiamanten“. Bestes Beispiel ist der Neuseeländer Sarpreet Singh, dessen Leistungen selbst Niko Kovac verblüfften. „Sarpreet ist einer, der erst einmal für die zweite Mannschaft vorgesehen war. Ich betone das mit dem war! Ich bin mit ihm sehr zufrieden und bin auch positiv überrascht über die Entwicklung.“ 

Zukunftsplanungen beim FC Bayern: Singh kam zum Schnäppchen-Preis

Zur Belohnung durfte der Kiwi-Import im Audi-Cup bereits die FCB-Fans in München verzücken. Damit ging es für ihn vom anderen Ende der Welt quasi direkt in die Allianz Arena. Doch wie wurde der Rekordmeister auf das Juwel aufmerksam? 

Bei der U20-WM in Polen spielte sich Singh in den Fokus der FCB-Scouts. In der Folge besorgte sich die Abteilung von Sportdirektor Hasan Salihamidzic (42) und Chefscout Marco Neppe (33) sämtliches verfügbares Videomaterial. Der erste Eindruck täuschte nicht. Salihamidzic war von dessen Fähigkeiten überzeugt. Der FC Bayern schlug sofort zu. Gerade einmal 650.000 Euro überwiesen die Münchener an seinen damaligen Verein Wellington Phoenix. Im heutigen Fußball-Kosmos ein Schnäppchen.  

Das neue Team des FC Bayern München: Talente-Netz spannt sich um ganzen Globus

Der Neuseeländer ist längst kein Einzelfall mehr. Das bayerische Fangnetz für vielversprechende Talente spannt sich längst um den gesamten Globus. Allein die Liste der zuletzt getätigten Transfers liest sich wie ein großes Coming-Together. Kostprobe gefällig? Da wären Korea-Flitzer Woo-Yeong Jeong (19/mit Rückkaufoption nach Freiburg), Dallas-Verteidiger Chris Richards (19), Taylor Booth (18/beide USA), Ryan Johansson (18/Luxemburger und Irländer), Alex Timossi Andersson (18/Schwede), Celtic-Verteidiger Liam Morrison (16/Schotte) sowie aus der Chelsea-Jugend Bright Arrey-Mbi (16) und Jamal Musiala (16/beide Deutsch-Engländer) und zu guter Letzt Sturm-Juwel Joshua Zirkzee (18/Niederlande).

„Alle Lizenzscouts scouten international, also weltweit. Es gibt Live- und Video-Sichtungen, Analyse- und Sichtungssitzungen. Nahezu alle europäische Ligen, alle U-Turniere sowie die Youth League werden begleitet“, erklärt Salihamidzic gegenüber der Bild

Was steckt hinter der Zukunfts-Elf des FC Bayern?

Zwischen 30 und 35 Mitarbeiter halten dem Bericht zufolge für den Rekordmeister ihre Augen offen. Die Scouts bewerten alle potenziellen Superstars nach einem einheitlichen Bewertungssystem, welches aus „zwei Säulen besteht: aktuelle Leistungsfähigkeit und die Perspektiven-Einschätzung.“ Überzeugt ein Spieler auf ganzer Linie, gelingt ihm der Sprung in eine sogenannte Zukunftsmannschaft - eine Elf mit möglichen Verstärkungen, die von Salihamidzic und seinen Scouts erstellt wird. 

Nun ist der Weg ins rote Jersey nicht mehr weit. Denn die Elf kann der Sportdirektor jederzeit den Bossen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß präsentieren. Bereits die Neuzugänge Benjamin Pavard, Fiete Arp und Hernández standen einst in jener Elf. Jetzt kicken sie wirklich in München.

Währenddessen macht Lothar Matthäus beim FC Bayern ein „Kopf-Problem“ aus und erklärt was er damit meint.

Hätten Sie es gewusst? So viele WM-Helden von 2014 sind auch am Mittwoch gegen Argentinien im Kader.

Video: Transfermarkt: Havertz, Coutinho, Sané: Das sind Bayerns Transfer-Optionen

Ein weiteres Geheimnis verriet Brazzo zuletzt. Es geht um Michael Cuisance. Indes eskaliert der Streit zwischen dem FC Bayern und dem französischen Fussballverband um Lucas Hernandez. Didier Deschamps kontert. Mit Bastian Schweinsteiger beendet eine Ikone des FC Bayern seine Karriere - sein offizielles Statement.

Die Nationalmannschaft trifft im Freundschaftsspiel auf Argentinien - auch einige Bayern-Spieler sind im Kader. Wir begleiten das Spiel im Live-Ticker und berichten rund um das Spiel. Zu möglichen Transferzielen des FC Bayern hat sich Franck Ribéry geäußert. Und warnt vor einem nächsten Renato-Sanches-Fall.

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