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Rafinha spielt seit 2011 beim FC Bayern und holte in der Zeit 16 Titel.

Bayern-Verteidiger spricht ganz offen

FCB-Star Rafinha verrät: „Als ich Kind war, hatten wir nichts zu essen“

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Rafinha gibt sich in einer Doku offen und ehrlich. Zudem verrät der Rechtsverteidiger des FC Bayern, was ihn glücklich macht, wenn er mal einen schlechten Tag hat.

München - Rafinha ist einer der Titelhamster des FC Bayern, gewann mit dem Münchner Klub insgesamt 16 Titel. Die Anfänge von Marcio Rafael Ferreira de Souza, so der bürgerliche Name des 33-Jährigen, sehen allerdings ganz anders aus.

Statt in einer Grünwalder Villa lebte Rafinha als Kind in Armut. Seine Familie stammt aus der brasilianischen Großstadt Londrina – und der Alltag dort war hart. In einer Doku von Nepomuk Fischer spricht der Außenverteidiger des FCB jetzt über seine Ursprünge.

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Rafinha erzählt: „Meine Familie war arm. Als ich Kind war, hatten wir nichts zu essen. Ich wollte Profi werden, auch damit ich meiner Familie helfen kann.“

Rafinha verdiente anfangs 20 Euro - pro Monat

Für seinen großen Traum verließ er mit 15 Jahren das Elternhaus, ging nach Curitiba. „Das war hart! Ich ging mit leeren Taschen“, sagt Rafinha. Immerhin verdiente er beim dortigen Fußballklub – nach heutigem Wechselkurs – rund 20 Euro im Monat. Den Großteil schickte Rafa nach Hause zu seiner Familie. Er erklärt: „Den Rest habe ich für Hotdogs, Eis und Kekse ausgegeben.“

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Vom Coritiba FC schaffte der talentierte Verteidiger den Sprung zu Schalke 04, gelangte über die Zwischenstation CFC Genua nach München. In seiner Villa ist Rafinha heute selten alleine: „Die Familie ist das Wichtigste für mich. Ich bin ein Mensch, der viele Leute um sich braucht.“ Und dazu Musik, dann ist der 33-Jährige glücklich.

Rafinha fühlt sich fit wie nie

Wenn Rafinha doch mal einen schlechten Tag erwischt, geht er an seinen Trophäenschrank und holt die Nachbildung des CL-Henkelpotts hervor. Rafinha: „Ich habe zwei Töchter und dann noch eine Kleine. Wenn ich traurig bin, komme ich hierher, schaue den Pokal an und mache ihn sauber. Dann ist alles wieder gut.“

Im Sommer verlängerte der Außenverteidiger seinen Vertrag beim FCB noch mal um ein Jahr. Dank Kumpel und Personalcoach Lucas Kruel fühlt sich der 33-Jährige fit wie nie. 

Nur eine Sache betrübt Rafinha: „Mein Vater ist nicht mehr da, um mich zu sehen und das gute Leben mit der Familie zu genießen.“ 

Hier sehen Sie den Trailer:

jau

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