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Bastian Schweinsteiger (l.) beim Schnee-Training

"Franck gehört zu den fünf Besten der Welt"

München - Erst Karl-Heinz Rummenigge, nun Franz Beckenbauer und Jupp Heynckes: Die Bayern-Verantwortlichen nehmen ihre Stars in die Pflicht und erhöhen den Druck. Franck Ribéry soll es richten - und wird schon mal geadelt.

Vor allem die Einstellung von Arjen Robben und Co. steht am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auf dem Prüfstand.

Die Hoffnungen auf einen Umschwung trägt vor allem Rückkehrer Franck Ribéry, der nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre trotz leichter Rückenprobleme wieder zur Verfügung steht. „Franck ist ein sehr wichtiger Spieler für den FC Bayern. Er gehört zu den fünf Besten der Welt. Es ist wichtig, dass er gesund und fit ist für die Ziele, die wir haben“, sagte Nationalspieler Bastian Schweinsteiger am Donnerstag.

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Ohne den französischen Superstar war das Münchner Spiel beim 1:3 in Gladbach leicht auszurechnen. Doch in erster Linie vermissten die Bosse Leidenschaft. „Insgesamt muss die Mannschaft lernen und verstehen, dass es heute nicht genügt, überragende Fähigkeiten zu haben. Jeder muss bereit sein, wieder über die Schmerzgrenze hinwegzugehen“, sagte Heynckes im Bild-Interview.

Auch der „Kaiser“ forderte mehr Kampfgeist. „Allein mit spielerischen Mitteln kommst du gegen so einen Gegner nicht an. Da muss das Kämpferische stimmen. Das habe ich zu kristieren“, monierte Beckenbauer bei Sky Sport News HD.

Vorstandschef Rummenigge hatte zuvor bereits verdeutlicht, „dass die Mannschaft gegen Wolfsburg sofort eine Reaktion zeigen muss“. Die angestrebten Ziele könne der FC Bayern nur erreichen, wenn Attribute wie „Leidenschaft, Biss, Aggressivität und Wille“ wieder „seriös und konzentriert“ eingesetzt würden.

Dass gegen die von Ex-Coach Felix Magath betreuten Wolfsburger die Wende gelingt, davon ist zumindest Schweinsteiger überzeugt - nicht nur wegen der Rückkehr Ribérys. „Wenn ich mir Trainingseinheiten anschaue, stimmt mich das zuversichtlich. Wenn wir das umsetzen, werden wir unsere Spiele wieder gewinnen. Wir sind hellwach“, sagte der Vize-Kapitän der Münchner. Die Niederlage in Gladbach mache ihn „nicht verrückt. Wir wissen aber, dass wir aggressiver spielen müssen und nicht so einfache Fehler im Aufbauspiel machen dürfen.“

sid

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