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Franck Ribéry ist auch auf dem Rasen ein Scherzkeks

Franzose will nie wieder weg

Ribéry: Nirgendwo wurde ich so sehr geliebt!

München - Franck Ribéry erklärt seine Liebe zum FC Bayern. Teilweise fehlen ihm dabei die Worte. Der Franzose will nie wieder weg. Für einen Wechsel nennt er eine utopische Summe.

Franck Ribéry ist glücklicher denn je. Nachdem der französische Nationalspieler in seiner Heimat zwischenzeitlich in Verruf geraten war, mögen ihn die Landsleute wieder. Auch beim FC Bayern könnte es für ihn kaum besser laufen. Er weiß: In dieser Saison ist weit mehr drin als nur der nationale Titel. "Ich spiele für Bayern, da hat man keine Angst", prahlt Ribéry im Interview mit der "Bild": "Wir können jeden schlagen - auch Barca, auch Real!"

Die Champions-League-Finalniederlage gegen den FC Chelsea hat er allerdings immer noch nicht vergessen. "Das bleibt für immer unglaublich", sagt Ribéry, der die Erinnerung daran als "brutal" empfindet.

Doch auch ihn, den notorischen Lausbuben, hat dieser Moment der Ohnmacht reifen lassen. Klar, er mache immer noch Scherze, gibt der französische "Filou" zu, aber er sei älter und erwachsener geworden. Er sage seine Meinung, sei jedoch kein Chef, der Befehle gibt. Das sei nicht seine Philosophie, erklärt Ribéry.

Franck Ribéry: So zaubert, jubelt, scherzt und liebt der Bayern-Star

Franck Ribéry: Seine bisherige Bayernkarriere in Bildern

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Franck Ribéry: Seine bisherige Bayernkarriere in Bildern

Aus dem Superstar-Ensemble des FC Bayern ist der Flügelspieler nicht mehr wegzudenken. Sein Vertrag läuft bis 2015, aber auch danach sieht er keinen Grund für eine Rückkehr in seine Heimat, weder sportlich noch privat. "Ich will hier nicht mehr weg. Ich wurde noch nirgendwo so sehr geliebt", schwärmt der Nationalspieler. Dass die Fans ihm private Probleme verziehen haben und ihn nie mit Pfiffen bedachten, das hat er nicht vergessen. Stattdessen feierten sie ihn mit "Ribéry, Ribéry, Ribéry"-Rufen. "Das ist ein so schönes Gefühl, dass mir die Worte dafür fehlen", sagt Ribéry.

Eine Rückkehr zum Karriereende in die Heimat ist für den 29-Jährigen momentan kein Thema mehr. Auch die Geldmassen des neureichen Hauptstadtklubs Paris St. Germain reizen ihn nicht. Mindestens 20 Millionen Euro Nettojahresgehalt müsse der Verein ihm für einen Wechsel bieten, scherzt Ribéry. Schnell schiebt er hinterher, dass das nur ein Scherz gewesen sei. Nicht, dass der Scheich jetzt den Geldkoffer vollpackt.

tz 

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