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Franz Beckenbauer zieht das Elfmeterschießen dem Münzwurf vor.

Beckenbauer: Elfmeterschießen attraktiver als Münzwurf

Budapest - Joseph Blatters Vorschlag, das Elfmeterschießen abzuschaffen, stößt auf Kritik. Bayerns-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer spricht sich weiterhin für den Nervenkrimi aus.

Franz Beckenbauer hat der Überlegung von FIFA-Präsident Joseph Blatter zu einer möglichen Abschaffung von Elfmeterschießen eine klare Abfuhr erteilt. “Man sollte es lassen, wie es ist. Elfmeterschießen bringt doch Emotionen ins Spiel“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern eine Woche nach der Champions-League-Pleite der Münchner der “Bild“-Zeitung (Samstag). Zudem sei der Showdown vom Punkt “viel attraktiver“ als der frühere Münzwurf, ergänzte der Chef der FIFA-Task-Force Fußball 2014.

"Das war wie Obergiesing gegen Untergiesing!" - Best of Beckenbauer

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Tags zuvor hatte Blatter beim 62. Kongress des Fußball- Weltverbandes gesagt: “Fußball kann eine Tragödie sein, wenn es zum Elfmeterschießen kommt. Fußball ist ein Mannschaftssport, und wenn es zum Duell eins gegen eins kommt, verliert er seinen Grundgedanken.“ Dabei richtete sich der 76 Jahre alte Schweizer direkt an den im Saal sitzenden Beckenbauer als Chef der Arbeitsgruppe Fußball 2014: “Vielleicht können sie eine Lösung finden, vielleicht nicht heute, aber in der Zukunft.“

dpa

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