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Uli Hoeneß (l.) und Christian Nerlinger auf der Bank des FC Bayern

Hopfner-Nachfolger steht fest - oder nicht?

Hoeneß: Christian will mit mir essen gehen

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München - Die Trennung vom FC Bayern scheint Christan Nerlinger verdaut zu haben. Er will sich mit Uli Hoeneß treffen, der schon einen Nachfolger für Finanzchef Karl Hopfner hat.

Zwei Jahre lang saß Christian Nerlinger als Nachfolger von Uli Hoeneß auf der Bayern-Bank. Im Sommer folgte dann die überraschende Trennung. Seitdem ist der ehemalige Sportdirektor untergetaucht. Jetzt hat er sich beim Präsidenten gemeldet und ihm mitgeteilt, dass er gerne mal mit ihm essen gehen würde, berichtet Hoeneß in der Süddeutsche Zeitung. Das freue ihn sehr, denn es sei nicht, wie Hoeneß betont, ausschließlich wegen den beiden titellosen Jahren zur Trennung gekommen, sondern eher, weil er "das Gefühl hatte, dass der Christian das nicht schafft".

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Nun leitet Matthias Sammer die sportlichen Geschäfte des FC Bayern. Ihm steht das "finanzielle Gewissen" des Rekordmeisters zur Seite: Karl Hopfner. Doch der Finanzvorstand wird nächstes Jahr in Rente gehen. Die Nachfolge ist offenbar schon geregelt. "Das ist festgelegt, wir werden die Personalie in den nächsten sechs bis acht Wochen bekanntgeben", verkündet Hoeneß.

Denn klar ist auch: Um künftig weiterhin Transfers wie Martínez stemmen zu können, ohne zur Kredit-Abteilung zu müssen, brauchen die Bayern "einen Finanzexperten, der den Fußball liebt", beschreibt Hoeneß das Anforderungsprofil des neuen Finanzvorstands. Allerdings dürfe so eine Ablösesumme "niemals zur Norm werden", schränkt der Präsident ein.

Karl-Heinz Rummenigge ist in dieser Angelegenheit offenbar nicht eingeweiht. "Wer als Nachfolger für Karl Hopfner kommen wird, ist noch nicht entschieden", sagte der Vorstandschef zur Sport Bild. Dass Rummenigge noch nicht Bescheid weiß, diesen Rückschluss lässt auch eine Hoeneß-Aussage zu. Die Kandidaten-Personalvorschläge kamen demnach von Top-Managern von Adidas, Audi, VW, Unicredit oder auch Edmund Stoiber. "Dann redet man mit dem einen oder anderen Kandidaten, dann fokussiert sich die Sache. Und zack - jetzt glaube ich, haben wir den Richtigen", hofft der Bayern-Präsident.

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Ebenso unklar ist die Zukunft von Rummenigge selbst, der bis zum 31. Dezember 2013 einen Vertrag hat. Er wird diesen wahrscheinlich verlängern. "Solange man mir das Vertaruen gibt und mir der Job Spaß macht" bleibe er gerne, sagt er in der "Sport Bild". Was danach kommt, steht in den Sternen. Wie spox.com spekuliert, könnte Oliver Kahn den Vorstandschef beerben. Anscheinend will Bayern den Titan, der mittlerweile seinen Master of Business Administration gemacht hat, auf jeden Fall früher oder später in den Verein einbinden.

Denn Kahn wird nicht nur von Sammer öffentlich für gelegentliche Kritik am Verein gerügt, sondern auch von Rummenigge. "Wir haben da ja ein prominentes Beispiel in Lothar Matthäus. Der hat sich um Kopf und Kragen geredet und sich die Tür beim FC Bayern selbst zugeschlagen."

ms

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