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Hoeneß mahnt: Titel sind "kein Selbstläufer"

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Uli Hoeneß warnt die Bayern-Spieler vor Bruder Leichtfuß © Getty

München - FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß mahnt die Mannschaft trotz der Fast-Herbstmeisterschaft vor Überheblichkeit im weiteren Saisonverlauf. Franck Ribéry ist für ihn endlich angekommen.

“Ich hoffe sehr, dass die Spieler jetzt begriffen haben, dass alles kein Selbstläufer wird“, sagte der 59-Jährige dem “Bayern-Magazin“. Die eigene Leistung müsse nach jedem Spiel ehrlich eingeschätzt werden: “Ohne dass man sich immer wieder infrage stellt und neu motiviert, kann man keinen guten Fußball spielen“, sagte Hoeneß.

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Spagat schaffen zwischen dem Traum vom Champions-League-Finale und dem Alltagsgeschäft Meisterschaft in der Bundesliga“, führte der ehemalige Manager fort. Werde all dies berücksichtigt, “werden wir sicherlich eine erfolgreiche Saison spielen.“

Unter Heynckes stünden die Vorzeichen dafür so gut wie lange nicht. “Es ist wichtig für die Führung eines Vereins zu wissen, dass man auch mal ein Spiel verlieren kann, ohne das die Fans gegen den Trainer aufbegehren“, sagte Hoeneß: “Das müssen wir künftig bei der Trainersuche ganz genau beachten.“ Zudem stimme Hoeneß positiv, dass Flügelflitzer Franck Ribery “ein richtiger Bayern-Spieler geworden ist. Er macht das diese Saison ganz hervorragend.“+

Hoeneß erwartet höhere TV-Einahmen für Bundesliga-Klubs

Hoeneß hofft bei der Ausschreibung der Bundesliga-TV-Rechte für den Zeitraum 2013 bis 2017 auf höhere Erlöse für die 36 Profi-Klubs: “Das ist der einzige Bereich, in dem die Bundesliga katastrophal da steht.“ Für die neue Rechteperiode, die seitens der Deutschen Fußball Liga (DFL) noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden soll, habe der ehemalige Manager “volles Vertrauen in die DFL. Ich erwarte einfach marktgerechte Preise“, sagte Hoeneß.

Deutschland sei nach Russland “der größte Markt in Europa, zieht aber im Vergleich mit den anderen großen Ligen in Sachen Fernseheinnahmen um Längen den Kürzeren“, führte er fort. In den vergangenen Spielzeiten teilte die DFL durchschnittlich 412 Millionen Euro aus TV-Einnahmen unter den Klubs auf. In England wird im Vergleich rund eine Milliarde Euro pro Spielzeit eingenommen.

dapd

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