Die Jagd gilt Bremen - und nicht Ailton

- München - Roy Makaay hat dieser Tage auf dem Trainingsplatz eine gute Figur gemacht. Sogar, als der FC Bayern gaudihalber den Fußball mit dem Football-Ei tauschte, verblüffte der Stürmer als passabler Quarterback. Die Vorbereitung, sagt der Niederländer, habe ihm sehr gut getan. Im Sommer war er erst zum Meister gestoßen, als die Saison schon angefangen hatte.

<P>Die ersten Tage hatte er wegen des komplizierten Transfergerangels sogar tatenlos auf seinem Hotelzimmer zubringen müssen - "jetzt habe ich zum ersten Mal einen Monat in Ruhe mit der Mannschaft trainieren können", erzählt er, "ich fühle mich besser als vorher. Ich hoffe, das sieht man jetzt gleich gegen Frankfurt."</P><P>Roy Makaay ist also bereit für die große Aufholjagd, die am heutigen Samstag bei Eintracht Frankfurt beginnt. Im Visier hat der Stürmer-Star dabei ganz klar den SV Werder Bremen - ein Privatduell mit dem grün-weißen Angreifer Ailton sieht er nicht, die Torjäger-Krone schert ihn herzlich wenig: "Ich und Ailton - das interessiert mich nicht. Ich will Meister werden, alles andere ist für mich unwichtig." Der Bremer Goalgetter führt die Torjäger-Wertung derzeit mit 16 Treffern an, Makaay brachte es in weniger Spielen auf zehn Erfolgserlebnisse. Eine bestimmte Anzahl an Toren hat sich der Bayern-Star bis zum Saisonende nicht vorgenommen: "So etwas habe ich noch nie gemacht. Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben."</P><P>"Ich erwarte von jedem eine Steigerung um zehn, zwölf Prozent gegenüber der Vorrunde. Weil wir da nicht überzeugt haben", hat Ottmar Hitzfeld seine Stars vor dem Neustart derweil noch mal in die Pflicht genommen. Gegen Frankfurt forderte der Trainer einen Sieg: "Ich gehe davon aus, dass Bremen und Stuttgart gewinnen - wir dürfen uns keine Ausrutscher erlauben. Und die ersten drei Punkte würden Schwung geben. Aber die Frankfurter stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir sind gewarnt."</P><P>"Wenn man als Meister beim Letzten spielt, kann man nur verlieren", weiß auch Makaay. Er hofft, dass sich das neue System (3-4-3, mit einem offensiven Ballack und Zé´ Roberto als drittem Stürmer) auszahlt: "In den Tests hat es offensiv bei uns schon ganz gut geklappt."<BR></P>

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