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Mann des Abends beim Sieg auf Schalke: James Rodriguez war an allen Bayern-Toren beteiligt.

Ancelottis Wunschspieler dreht auf

James-Gala auf Schalke: Nur ein Kollege hält sich mit Lob zurück

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Im Auswärtsspiel auf Schalke drückt James Rodriguez den Roten erstmals seinen Stempel auf. In das Lob von Trainer und Mitspielern mischen sich aber auch mahnende Worte.

Gelsenkirchen - Erstes Tor im Bayern-Dress geschossen, feine Torvorlage geliefert und den Elfmeter zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung herausgeholt: James Rodriguez war beim 3:0-Sieg der Bayern auf Schalke an allen Toren beteiligt und darum ganz klar Mann des Spiels (tz-Note: 1). Excelente, señor! Der Kolumbianer zeigte sich nach seinem Auftritt überglücklich: „Ich freue mich sehr über meinen ersten Treffer. Der Sieg war für uns wichtig, weil wir uns als Mannschaft in einer guten Verfassung befinden und darauf aufbauen können.“

James war im Sommer der absolute Wunschspieler von Carlo Ancelotti. Bei dessen Treffer zum zwischenzeitlichen 0:2 jubelte der FCB-Coach auffällig intensiv. Erleichterung bei Carletto? In München fragt man sich: Zündet Carlos Südamerika-Rakete nach seinem unglücklichen Bayern-Start - fiel wegen einer Oberschenkelverletzung drei Wochen aus - jetzt dauerhaft?

Die Mitspieler hoffen es zumindest! „Man hat schon gesehen, dass er einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Aber ich denke, dass noch viel mehr in ihm steckt und man in den nächsten Wochen noch mehr von ihm sehen wird“, gibt sich Sebastian Rudy zuversichtlich.

Bilder und Noten: Bayern jubelt dreimal auf Schalke - Eine 1, aber auch zwei 4er

James-Fan Ancelotti lobt und mahnt

Lob für seinen Lieblingsschüler gab es natürlich auch vom Chefcoach persönlich: „James hat sehr gut gespielt, sehr mannschaftsdienlich und mit guten Kombinationen. Aber physisch ist er noch nicht bei 100 Prozent.“ Carlo ist sich sicher: Bei James geht noch mehr! Daran glaubt auch Torwart Sven Ulreich: „Er hat jetzt die letzten Wochen auch seine Mitspieler besser kennengelernt. Er hat super gespielt und nun hoffen wir, dass er so weitermacht.“

Nur einer hielt sich mit James-Lob etwas zurück: Thomas Müller. Der Kapitän: „Er hat ein gutes Spiel gemacht, immer wieder vorne Akzente gesetzt und Entscheidungen getroffen. Ich denke, viele Spieler haben ein gutes Spiel gemacht.“

Auf Schalke entschied sich Ancelotti auf dem Papier dazu, Müller auf der Zehn und James auf dem rechten Flügel aufzustellen. Auf dem Feld tauschten beide aber kräftig die Positionen. Müller: „Wir haben da gut harmoniert.“ Auf Schalke fehlte übrigens ein gewisser Arjen Robben, für den die rechte Außenbahn normalerweise fest reserviert ist. Mit dem harmoniert Müller bekanntermaßen auch gut.

Manuel Bonke

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