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Javi Martinez (l.), mit Freundin Maria Imizcoz sowie Fernando Llorente (r.), dessen Partnerin und dem EM-Pokal

Olympia drückt auf den Preis

Kommt Martinez den Bayern zu spät?

München - Kommt Javi Martinez dem FC Bayern zu spät? Die Olympia-Teilnahme des Mittelfeldstars von Athletic Bilbao dürfte sich auch auf die mögliche Transfersumme auswirken.

Am 22. Juli steigen die deutschen Nationalspieler des FC Bayern wieder ins Mannschaftstraining ein. Was der neue Sportvorstand Matthias Sammer davon hält, lesen Sie hier. Sollte der Nachfolger von Christian Nerlinger noch den Spanier Javi Martinez als Königstransfer an die Säbener Straße lotsen, muss er sich sogar noch länger gedulden.

Trainingsauftakt mit Neuen und Sammer-Pressekonferenz: Der FC-Bayern-Dienstag in Bildern

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Der Mittelfeldspieler von Athletic Bilbao soll für Spanien bei den Olympischen Spielen antreten. Heißt: Im schlimmsten Fall, wenn die Furia Roja auch hier das Finale erreicht, wäre Martinez bis 11. August in London. Damit würde ihm ein gehöriger Teil der Saisonvorbereitung fehlen.

Weil sich der Neuzugang sowieso erst beim deutschen Rekordmeister einleben müsste, kann das nicht im Sinne Sammers sein. Auch die geforderten 40 Millionen Euro Ablöse passen den Bayern offenbar überhaupt nicht in den Kram.

„Hoffnung hat man immer, aber das ist sicher nicht so einfach“, sagte Trainer Jupp Heynckes am Mittwoch über den angedachten Transfer. Das sei inzwischen eine „politische Entscheidung“. Die Basken wollen die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 40 Millionen Euro erzielen, „es ist aber klar, dass wir das nie bezahlen werden“, betonte Heynckes. Laut "Sport Bild" liegt die Schmerzgrenze der Bayern bei rund 25 Millionen Euro.

tz / sid

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