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Positiver Corona-Test bei Kimmich: Harsche Twitter-Kritik an Bayern-Star - Arzt teilt aus

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Von: Patrick Mayer

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Mittelfeldstratege des FC Bayern: Joshua Kimmich.
Mittelfeldstratege des FC Bayern: Joshua Kimmich. © MIS

Joshua Kimmich wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Bei Twitter folgen neben Genesungswünschen Spott und Kritik gegen den Star des FC Bayern.

München - Joshua Kimmich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wochenlang stand der Profifußballer und Mittelfeldstratege des FC Bayern als Ungeimpfter im Zentrum einer hitzigen Impfdebatte in Deutschland.

Am Mittwochabend (24. November) erklärte der deutsche Bundesliga-Rekordmeister bei Twitter: „Joshua Kimmich befindet sich in häuslicher Isolation, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Dem Mittelfeldspieler des FC Bayern geht es gut.“

Joshua Kimmich: FC-Bayern-Star nach positivem Corona-Test wieder in Quarantäne

Der 26-jährige Schwabe befand sich zu diesem Zeitpunkt schon zum zweiten Mal in Corona-Quarantäne. Er verpasste sowohl die 1:2-Niederlage in der Bundesliga gegen den FC Augsburg als auch das knappe 2:1 in der Champions League gegen Dynamo Kiew.

Zuletzt war durchgesickert: An der Säbener Straße in München soll es wegen der Nicht-Impfung mehrerer Profis - darunter Kimmich - zuletzt ordentlich geknallt haben.

Im Video: FC Bayern - Ungeimpfter Kimmich positiv auf Corona getestet

An diesem Mittwoch nahm der Corona-Wirbel beim Bundesliga-Giganten erneut richtig Fahrt auf. Zunächst wurde ein positiver Befund bei Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting verkündet, dann bei Kimmich. Die Meldung sorgte, während in Deutschland in der vierten Welle der Pandemie hohe Corona-Infektionszahlen registriert werden, auch bei Twitter für Aufregung - und teils für harsche Kritik am ungeimpften Nationalspieler.

Joshua Kimmich (FC Bayern): Viele Reaktionen bei Twitter auf positiven Corona-Test

„#Kimmich hat es geschafft, bald ist er ein Genesener!“, schrieb eine Userin bei Social Media. Ein anderer Nutzer meinte: „Sechs Monate Ruhe. #Kimmich.“ Wohl ein Hinweis darauf, dass Genesene in den ersten sechs Monaten nach einer Infektion mit entsprechendem Nachweis unter die 2G-Regel (geimpft und genesen) und 2G+-Regel (plus negativen Test) fallen. Der Rechtsanwalt und Lokalpolitiker Thorsten Frühmark, der zum Beispiel bereits in der ARD-Sendung „hart aber fair“ zu Gast war, schrieb bei Twitter diplomatisch: „Ups. Kimmich ist positiv. Natürlich wünsche ich ihm einen milden Verlauf. Möge er jetzt umdenken und zum Impfen auffordern.“

Der Hausarzt und Impfverfechter Dr. Christian Kröner, der als Experte etwa schon bei „Markus Lanz“ im ZDF auftrat, kommentierte in einem Posting spöttisch und kritisch: „Gute Besserung für Kimmich nach seiner Corona-Infektion. Besser so ein gut ausgetestetes Virus mit allen bekannten Langzeitfolgen durchmachen, als so eine neue Impfung nehmen, die bisher erst 8 Milliarden Mal verabreicht wurde. Oder?“

Joshua Kimmich: Spott gegen Star des FC Bayern München nach positivem Corona-Test

Der Bestseller-Autor und Comedian Bastian Bielendorfer aus Köln twitterte dagegen ironisch: „Kimmich hat Corona. Alles Gute für einen milden Verlauf. Hätte es nur einen Weg gegeben diese Infektion zu vermeiden, das wäre fantastisch gewesen.“

Bielendorfer spielte offensichtlich auf die Corona-Impfungen an, die dem Infektionsgeschehen nachweislich entgegenwirken. Kimmichs Quarantäne verlängert sich jetzt wieder, womit der Bayern-Profi in jedem Fall auch das Heimspiel seines Klubs gegen Arminia Bielefeld (Samstag, 18.30 Uhr, bei tz.de im Live-Ticker) verpassen wird. Die Diskussionen über seine Nicht-Impfung dürfte die Quarantäne überdauern. (pm)

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