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Julian Brandt (hier bei einer Einwechslung für Thomas Müller vor der WM 2018). 

Youngster mit offenen Worten

Julian Brandt wird persönlich gegen Thomas Müller: „Nur am ...“

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  • Marc Dimitriu
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Julian Brandt ist zu Borussia Dortmund gewechselt. In einem Interview hat er über den BVB und das DFB-Team gesprochen - mit einem Seitenhieb gegen Thomas Müller.

  • Julian Brandt, 23 Jahre alt, wechselt zu Borussia Dortmund. 
  • Auch der FC Bayern soll an dem Nationalspieler interessiert gewesen sein.
  • Nun hat er sich zum ersten Mal zu seinem Wechsel geäußert und ein Seitenhieb gegen Müller verteilt. 

Update vom 11. Juni: Julian Brandt hat der Funke Mediengruppe ein Interview gegeben. Der frisch zu Borussia Dortmund gewechselte Nationalspieler stand Rede und Antwort. Neben Fragen um die nächste Saison ging es auch um seine persönliche Entwicklung, und dabei hat er sich einen kleinen Scherz in Richtung Thomas Müller erlaubt. Einen Seitenhieb, mit einem Augenzwinkern.

Brandt sprach darüber, dass er merken würde, dass er auch Verantwortung im DFB-Team übernehmen müsse. Immerhin hat er schon 25 Länderspiele absolviert. „Man merkt wie die Zeit rennt. Ich bin kein lautstarker Typ wie Joshua Kimmich“, sagt Brandt und führt weiter aus: „Auch nicht wie Thomas Müller, der nur am Quatschen ist.“

Die Beschreibung des Youngsters dürfte jedem Fußball-Fan einen Grinsen ins Gesicht zaubern. Müller gilt als Spaßmacher und ist für jeden kleinen Witz zu haben. Allerdings wird sein „Quatschen“ der Nationalelf weiter fehlen. Bekanntlich wurde er von Joachim Löw aussortiert

Und warum ist Brandt zu Dortmund gewechselt? Er selbst verrät, dass Marco Reus ein wichtiger Teil seines Transfers war. „Wir verstehen uns gut. Wir sitzen hier in der Kabine nebeneinander. Ich habe vor meinem Wechsel viel mit ihm gesprochen. Er hat mir erzählt, dass er sich sehr freuen würde, wenn ich kommen würde. Er ist ein fantastischer Spieler. Marco ist ein Grund, warum ich mich für Dortmund entschieden habe“. 

Julian Brandt: Wechsel zu Dortmund fix - FC Bayern geht leer aus

Update vom 22. Mai: Das Rennen ist entschieden: Der neue Arbeitgeber von Julian Brandt heißt Borussia Dortmund. Der 23 Jahre alte Offensivspieler verlässt nach fünfeinhalb Jahren Bayer Leverkusen und wechselt für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro zum BVB. Er erhält einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024.

Am Dienstag hatte der BVB bereits die Verpflichtung von Nationalspieler Nico Schulz (TSG Hoffenheim) bis 2024 vermeldet. Er soll 27 Millionen Euro Ablöse kosten. Perfekt ist seit Mittwoch auch der Wechsel von Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach nach Dortmund. Der Belgier, der ebenfalls bis 2024 gebunden wurde, soll angeblich 25,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

Julian Brandt zu Dortmund - kuriose Bekanntgabe

Brandt machte von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Kontrakt mit Bayer Gebrauch. Bayer hatte nach der Qualifikation für die Champions League am letzten Bundesligaspieltag gehofft, den gebürtigen Bremer halten zu können.

Zuletzt waren auch der Deutsche Meister Bayern München und diverse europäische Spitzenklubs mit Brandt in Verbindung gebracht worden.Der Nationalspieler entschied sich jedoch für die Westfalen. Der Wechsel von Brandt wurde vom BVB bereits auf Twitter bestätigt - auf kuriose Weise.

FC Bayern oder Borussia Dortmund? Wechsel von Julian Brandt wohl fix

Update vom 21. Mai: Borussia Dortmund hat das Rennen um Nationalspieler Julian Brandt offenbar gewonnen. Der 23 Jahre alte Offensivspieler verlässt nach fünfeinhalb Jahren Bayer Leverkusen und wechselt zur kommenden Saison zum BVB.

Eine entsprechende Meldung der Bild-Zeitung wurde dem sid von Bayer-Seite bestätigt. Weitere Einzelheiten sollen im Laufe der Woche nach dem obligatorischen Medizincheck bekanntgegeben werden. Brandt macht von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Kontrakt unter dem Bayer-Kreuz Gebrauch, nach der er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro die Werkself vorzeitig verlassen kann. Laut Bild hatte Brandt seinen Abschied bei der Mannschaftsfahrt in Barcelona verkündet.

Brandt zum BVB: Nicht der einzige neue Nationalspieler

Bayer hatte nach der Qualifikation für die Champions League am letzten Bundesligaspieltag gehofft, den gebürtigen Bremer halten zu können. Zuletzt waren auch der FC Bayern München und diverse europäische Spitzenklubs mit Brandt in Verbindung gebracht worden.

Am Dienstag hatte der BVB bereits die Verpflichtung von Nationalspieler Nico Schulz vermeldet. Der 26 Jahre alte Linksverteidiger erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2024. Für Schulz erhält Ligarivale TSG Hoffenheim angeblich eine Ablösesumme in Höhe von 27 Millionen Euro.

Julian Brandt zum FC Bayern? Entscheidung offenbar gefallen

Update vom 20. Mai: Nach dem spannendsten Saisonfinale seit Jahren ist klar: Der FC Bayern ist wieder Deutscher Meister. Das Schützenfest gegen Frankfurt besiegelte den Titel, der zwischenzeitlich schon in weite Ferne gerückt war. Neun Punkte hatte Borussia Dortmund bereits zwischen sich und die Münchner gebracht. 

Am Ende kam es anders und die Bayern durften die Meisterschaft bejubeln. Nun soll noch ein Titel folgen: Der DFB-Pokal. Kurioserweise wird Marcel Reif aus seinem Ruhestand zurückkehren und das Finale kommentieren. Packen die Bayern das Double?

Wechselt Brandt zum FC Bayern? Eine Entscheidung steht kurz bevor

So oder so - das Gesicht des Rekordmeisters wird sich in den kommenden Wochen verändern. Arjen Robben, Franck Ribéry und Rafinha werden den Verein verlassen. Wer schließt die Lücken? Leverkusens Julian Brandt wurde und wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. 

Nach Informationen der Bild soll nun eine Entscheidung gefallen sein. Offenbar wechselt Brandt zu Borussia Dortmund (für Bild-Plus-Abonnenten). Es soll ein Treffen mit Vater Jürgen Brandt, gleichzeitig Berater des Nationalspielers, gegeben haben. Laut Bild stehe der 23-Jährige trotz gelungener Champions-League-Qualifikation mit Bayer kurz vor der Unterschrift beim BVB. War es das für die Bayern? Brandt würde die Borussen dank einer festgeschriebenen Ablösesumme nur 25 Millionen Euro kosten. Transfermarkt.de taxiert Brandts Marktwert aktuell auf 45 Millionen Euro. Die Bundesliga befindet sich seit Samstag in der Sommerpause - und trauert nun um eine Legende: Manfred Burgsmüller ist tot

Julian Brandt zum FC Bayern? Völler hofft auf Verbleib

Update vom 19. Mai:

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen sieht nach wie vor realistische Chancen, auch in der kommenden Saison mit den Jungstars Kai Havertz und Julian Brandt spielen zu können. Bei Ausnahmekönner Havertz legte sich Sport-Geschäftsführer Rudi Völler bei "Wontorra" bei Sky Sport News HD fest: "Bei ihm gibt es sowieso keine Diskussion. Er ist ein wunderbarer Fußballer, aber er ist erst 19 Jahre alt. Ein Jahr - mindestens - bei Bayer Leverkusen würde ihm gut tun. Danach werden wir sehen."

Julian Brandt, der für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro gehen kann und unter anderem von Vizemeister Borussia Dortmund umworben wird, sehe es anders aus: "Brandt hat einige Anfragen vorliegen, in den nächsten fünf, sechs, sieben Tagen wird eine Entscheidung fallen", betonte Völler, "durch das Erreichen der Champions League hoffen wir, dass wir eine kleine oder auch große Chance haben."

Es gebe einen total ehrlichen Austausch mit der Familie Brandt. Völler: "Wir wissen genau, welche Klubs angeklopft haben, und wo er nicht hingehen wird."

Transfer-Hickhack um Julian Brandt: Seine Aussage deutet auf eine Wende hin

Update vom 6. Mai 2019: Kommt jetzt doch alles anders bei Julian Brandt? Obwohl sich sein Vater schon mit den Verantwortlichen vom BVB getroffen haben soll, könnte ein Transfer zu den Schwarz-Gelben jetzt doch nicht zustande kommen. Nach dem 6:1-Sieg gegen Frankfurt ist für Bayer Leverkusen der Einzug in die Champions League möglich. „Momentan ist die Situation gut, sie war noch nie besser in der Saison“, sagt Brandt, „aber sie ist auch gefährlich. Es kommt noch viel Arbeit auf uns in den nächsten zwei Wochen zu. Wir müssen die beiden Spiele gewinnen und das eigene Werk vollenden.“ 

Für das Talent läuft es derzeit blendend bei Leverkusen. Unter dem neuen Trainer Bosz hat sich der 23-Jährige nochmals weiterentwickelt. Während er in der Hinrunde nur auf vier Scorerpunkte kam, erzielte er in der Rückrunde fünf Tore und zwölf Assists. Eine zentrale Rolle im System von Bosz und die Möglichkeit Champions League zu spielen, könnte ihn zum Bleiben bewegen. Er selbst sagt: „Stand jetzt bleibe ich.“

Erstmeldung: Brandt und das BVB-Geheimtreffen - Aus diesem seltsamen Grund ist der FC Bayern aus dem Rennen

München/Leverkusen - Seit er bei der WM 2018 einer der wenigen Lichtblicke war, hat sich Julian Brandt in das Blickfeld vieler Top-Vereine gespielt. Der FC Bayern München soll Interesse an dem Youngster haben. Der Rechtsfuß würde perfekt ins Schema des Rekordmeisters passen. Doch müssen die Münchner nun Dortmund als Konkurrent um die Verpflichtung fürchten.

Brandt kann für fixe Ablösesumme von 25 Millionen Euro wechseln

In der jüngeren Vergangenheit wurde immer wieder die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro kolportiert. Für Transfermarkt-Verhältnisse, bei denen exorbitante Preise für mittelmäßige Mittelfeld-Kampfhunde schon normal sind, wäre Brandt auf jeden Fall ein Schnäppchen. Somit wäre er auch für jeden Klub, der sich Champions League auf die Fahnen schreibt, ein möglicher Neuzugang. 

Die Bild berichtet nun, dass siech Papa Jürgen Brandt vor rund drei Wochen, also Anfang/Mitte April, mit BVB-Manager Michael Zorc getroffen habe. Dort soll es um einen Transfer des 23-Jährigen gehen. Und das ist laut dem Blatt nicht die erste schlechte Nachricht für den FC Bayern. Entgegen der Erwartungen sollen die Münchner mit den schwankenden Leistungen sowie der fehlenden „Mia-San-Mia“-Mentalität von ihrem Interesse abgerückt sein. Ob sich die These bestätigt, wird sich zeigen. Die „Mia-San-Mia“-Mentalität könnte sich jeder aneignen, sollte er beim FC Bayern spielen. Ein etwas seltsamer Grund. Der Ex-Schalker Leon Goretzka hat sich beispielsweise auch gut eingefügt.  

Sticht Dortmund den FC Bayern aus?

Auch das Sportmagazin Kicker spricht von einem Interesse der Schwarz-Gelben. Die Bild spekuliert, dass er eine tragende Rolle im System Lucien Favres übernehmen könnte. Anscheinend ein großer Pluspunkt in den Überlegungen des Nationalspielers. 

Es würde Fußball-Deutschland schon ein wenig wundern, würde der FC Bayern gar kein Interesse mehr haben. Der niedrige Preis würde ein Risiko minimieren, sollten Brandts Leistungen schwanken. Bis sich Leverkusen allerdings nicht sicher, in welchen europäischen Wettbewerb sie nächste Saison gespült werden, wird auch Brandt keine Entscheidung fällen.

Weitere Transfer-News: Ist Thomas Müller beim FC Bayern unzufrieden? Angeblich stehen Top-Klubs aus Italien und England beim Ex-Nationalspieler Schlange*, wie tz.de berichtet. Derweil wurde auch Ilkay Gündogan in München gesichtet. Verpflichtet der Rekordmeister etwa den Mittelfeldmann von Manchester City?

Am 25. Mai trifft der FC Bayern im DFB-Pokal auf den RB Leipzig. Nach der Meisterschale will der Rekordmeister nun mit einem Sieg gegen die Sachsen auch noch den Pott. Den hat Thomas Müller den Fans schließlich schon versprochen. 

ak/md/sid

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Kommentare

Bella_DonnaAntwort
(1)(0)

"BVB als bundesweites wie internationales Vorbild für Antisemitismus".
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Was für ein dämlicher Kommentar.

Und sowas steht im Merkur München.
Gratulation ;-((

Blattschuss
(1)(0)

Was soll dieser nichts sagende "Artikel". Damit verkauft ihr kein Exemplar mehr

R. von Bremen
(0)(0)

BVB als bundesweites wie internationales Vorbild für Antisemitismus

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Sicherlich haben die Dortmunder, anders als die Bremer, kein solches Problem mit zur Gewalt bereiten Fans in ihrer Stadt oder es bereits gelöst. So braucht ihre politische Polizeiführungskraft, die das Problem der Polizeikräfte, die trotz überdurchschnittlicher Vergütung, familiärer Absicherung und Pensionsansprüchen, keine Lust mehr haben, sich ihr, der Gewalt von Fans, entgegen zu stellen, weil sie nicht ausreichend personell verstärkt werden, nicht die DFL zu verklagen, wie die in Bremen durch den Innensenator verkörperte Führungskraft. Und der BVB steht auch gesellschaftlich auf dem internationalen Parkett gut da, wie die Bremer am Ende der Saison hoffentlich nicht.