Nach Wunsch von Karl-Heinz Rummenigge (l.) soll Renato Sanches Nachfolger von Xabi Alonso werden.
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Nach Wunsch von Karl-Heinz Rummenigge (l.) soll Renato Sanches Nachfolger von Xabi Alonso werden.

Rummenigge verrät im Interview

Sanches soll Alonso ersetzen - Mega-Angebot für Ribéry 2008

  • Florian weiß
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München - Nach dem Karriereende von Xabi Alonso im Sommer hofft der FC Bayern, dass der junge Renato Sanches die Nachfolge des Spaniers im defensiven Mittelfeld antritt.

„Unser Wunsch wäre es, dass Renato Sanches in seine Fußstapfen hineinwächst, deshalb haben wir ihn auch im vergangenen Sommer verpflichtet“, sagte Karl-Heinz Rummenigge der „Sport Bild“ (Mittwoch). Der Vorstandsvorsitzende lobte den erst 19 Jahre alte Portugiesen und traut ihm die schwere Aufgabe zu. „Die Qualität dazu bringt er mit, aber wir werden die notwendige Geduld aufbringen müssen“, unterstrich Rummenigge. Alonso hatte verkündet, nach der Saison im Alter von 35 Jahren aufzuhören.

Sanches hatten die Bayern im Sommer 2016 von Benfica Lissabon gekauft und dabei andere europäische Spitzenvereine ausgestochen. Rummenigge sieht den deutschen Fußball-Rekordmeister hinter Real Madrid weltweit auf einer Ebene mit dem FC Barcelona und Manchester United. Die Verpflichtung von Pep Guardiola 2013 habe diese Entwicklung begünstigt.

Abgelehnter Ribéry-Transfer als Meilenstein

Ein „Meilenstein in der Entwicklung“ sei gewesen, als Franck Ribéry nicht zum FC Chelsea verkauft worden war, erzählte der Vorstandschef. „Das Angebot, das wir im Jahr 2008 für Franck Ribéry vorliegen hatten, war für damalige Verhältnisse beinahe unglaublich.“ Mit dem Entschluss, auf viele Transfermillionen aus London zu verzichten, sei der Moment gekommen, „in dem der FC Bayern zu einem „Kauf-Klub“ geworden ist“, sagte Rummenigge. Und: „Gegen den Willen des FC Bayern kann kein Verein der Welt Spieler verpflichten, die bei uns unter Vertrag stehen.“

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Dies wurde jüngst erneut bekräftigt, als die Offensivstars Robert Lewandowski und Thomas Müller trotz lukrativer Angebote aus dem Ausland nicht verkauft wurden. Die Vertragsverlängerung der Nummer 9 der Bayern habe zwei Dinge aufgezeigt: „Erstens, dass wir unsere besten Spieler auf jeden Fall halten wollen und können. Und zweitens, dass sich die besten Spieler der Welt beim FC Bayern wohlfühlen und hier sehr gut aufgehoben sind.“

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dpa/fw/Video: snacktv

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