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Kevin Volland fühlte mit den Bayern mit.

Kevin Volland: "Ganz München war am Boden"

  • Gregory Straub
    vonGregory Straub
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München - Kevin Volland war am vergangenen Samstag live vor Ort, als sich der FC Bayern den schon sicher gelaubten Champions-League-Titel noch aus den Händen reißen ließ. Der Angreifer war geschockt.

Kurz vor seiner Abreise in den Sommerurlaub (es geht erst nach Italien und dann nach Ägypten) hat sich Noch-Löwe Kevin Volland schon einmal bei seinem neuen Verein 1899 Hoffenheim umgeschaut. Der 19-Jährige wechselt zum 1. Juli in den Kraichgau und begab sich schon einmal auf Wohnungssuche. "Es ist wirklich sehr idyllisch. Ich komme ja auch vom Land und werde mich sicherlich sehr wohl fühlen", sagte Volland in einem Interview auf der Webseite des Vereins. Ob sich der Neuzugang tatsächlich eine Wohnung auf dem Land, oder nicht vielleicht doch im nahegelegenen Heidelberg suchen wird, "das weiß ich noch nicht."

Bilder von der Saisonabschlussfeier der Löwen

Bilder von der Saisonabschlussfeier der Löwen

Bilder von der Saisonabschlussfeier der Löwen

Dafür kann sich Volland sicher sein, dass er mit Markus Babbel auch künftig einen Trainer haben wird, der auf die Qualitäten des Talents setzen wird. Ähnlich wie auch Löwen-Coach Reiner Maurer plant Babbel den Neuzugang aus der 2. Bundesliga fest mit ein. "Ich hatte ein gutes Gespräch mit ihm. Er hat mir signalisiert, dass er auf mich baut. Ich traue mir trotz meines jungen Alters die Bundesliga zu und versuche mich bestmöglich zu präsentieren und schnell Fuß zu fassen", so Volland, der noch immer unter dem Eindruck des Champions-League-Finales zwischen den Bayern und dem FC Chelsea steht.

"Ich war im Stadion und konnte es selbst kaum glauben, was da passiert ist. Das war unglaublich bitter, ganz München war am Boden." Genugtuung oder gar Freude fühlte Volland über die Pleite des Löwen-Rivalen deshalb nicht. "In so einem Moment empfindet man keine Schadenfreude."

wi

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