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Ronaldo-Transfer? Matthäus rät FC Bayern: „Optionen durchdenken“

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Von: Antonio José Riether

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Laut Lothar Matthäus sollte sich der FC Bayern ernsthaft mit einer Verpflichtung von Cristiano Ronaldo beschäftigen.

München - Viele tun es als Hirngespinst ab, doch so abwegig könnte ein Ronaldo-Coup für den FC Bayern gar nicht sein - meint zumindest Lothar Matthäus. Er nennt einige Gründe, warum man in München ernsthaft über einen Transfer des Portugiesen nachdenken sollte.

Cristiano Ronaldo
Geboren: 5. Februar 1985 in\tFunchal (Portugal)
Bisherige Profistationen: Sporting Lissabon, Manchester United, Real Madrid, Juventus Turin
Aktuelles Team: Manchester United
Länderspiele für Portugal: 189 (117 Tore)

FC Bayern und Cristiano Ronaldo? Brazzo dementierte bereits, Matthäus findet die Idee „sexy“

Wie mehrere Medien berichten, möchte der Starspieler von Manchester United tatsächlich noch in diesem Sommer den Verein wechseln. Ronaldo sieht sich künftig bei einem Champions-League-Team und fehlte darum wohl auch am Montag beim Trainingsauftakt des Sechsten der abgelaufenen Premier-League-Saison.

Ende Juni reagierte Salihamidzic bereits gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky auf den Bericht aus Spanien. „Das Gerücht, das im Umlauf ist, ist allerdings ein Gerücht, an dem nichts dran ist“, sagte der 45-Jährige. Sein ehemaliger Mitspieler Lothar Matthäus hat zwar keine Entscheidungsmacht beim FC Bayern, würde die Verpflichtung jedoch begrüßen, was er in seiner Kolumne für Sky deutlich machte.

Lothar Matthäus: „Ronaldo zu Bayern wäre sexy“ - Verpflichtung durch mögliche Lewandowski-Ablöse?

„Ronaldo zu Bayern wäre sexy! Zumindest sollte man die Optionen durchdenken und einmal durchspielen“, schreibt der Rekordnationalspieler am Montag. Der ehemalige Weltfußballer findet die Idee, Ronaldo nach München zu lotsen, offenbar nicht übel. Sollten der Portugiese „körperlich noch in der Lage“ sein, „ein bis zwei Jahre richtig zu helfen“, würde er an Stelle seines Ex-Vereins über die Verpflichtung nachdenken.

Fotomontage: Cristiano Ronaldo zum FC Bayern? Matthäus fände das „sexy“.
Cristiano Ronaldo zum FC Bayern? Matthäus fände das „sexy“. © IMAGO / Sportimage /PA Images

Der Vertrag des fünfmaligen Ballon-d‘Or-Gewinners läuft noch bis Sommer kommenden Jahres. Ein Transfer von Ronaldo wäre also mit einer großen finanziellen Anlage verbunden, was auch Matthäus weiß. Aus diesem Grund würde er „die für Lewandowski generierte Ablösesumme mehr oder weniger eins zu eins in den portugiesischen Megastar investieren“ – allerdings lehnten die Bayern bislang die Angebote des FC Barcelona für Robert Lewandowski ab.

Noch ist also keine größere Summe auf das Konto der Münchner eingegangen, mit der sich das kostspielige Unterfangen stemmen lassen würde. Trotzdem merkt der Weltmeister von 1990 an, dass „eine Refinanzierung durch Trikot-Verkäufe und Ähnlichem“ möglich sei.

Matthäus über negative Aspekte eines Ronaldo-Transfers: „Würde permanent für Schlagzeilen sorgen“

Matthäus streut auch etwas Realitätssinn ein, als er etwa die Nachhaltigkeit des Transfers in Frage stellt. „Natürlich wäre das kein Transfer mit Blick in die Zukunft. Er ist 37 und würde permanent für Schlagzeilen sorgen“, meint der 61-Jährige. Zudem sei er sich „nicht sicher, ob er in das System von Bayern München passt“. Dennoch sei er „ein überragender Torjäger“, der „sicher um die 30 Tore erzielen“ würde. Höchstwahrscheinlich aber nicht für den FC Bayern. (ajr)

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