Verletzungen im Mund drohen: Bäckerei warnt vor Verzehr ihrer Marmorkuchen

Verletzungen im Mund drohen: Bäckerei warnt vor Verzehr ihrer Marmorkuchen
+
Borussia Dortmund will sich für Mats Hummels ordentlich bezahlen lassen.

Medienbericht

Hummels zum FC Bayern? So viel Geld will der BVB mindestens

  • schließen

München - Mats Hummels will zum FC Bayern München. Das ist seit Donnerstag offiziell. Nun steht auch eine Summe im Raum die Borussia Dortmund mindestens haben will.

Am Donnerstagnachmittag verkündete es der BVB via Börsenmeldung: Mats Hummels will zum FC Bayern München wechseln. Seit Tagen wurde über den möglichen Transfer des Innenverteidigers an die Isar spekuliert. Somit kam dieses Eingeständnis des Vereins nicht mehr wirklich überraschend.

Die Entscheidende Passage der Mitteilung: "Die Geschäftsführung von Borussia Dortmund hat vor diesem Hintergrund entschieden, einen solchen Wechsel davon abhängig zu machen, ob Bayern München Borussia Dortmund ein dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers entsprechendes, äußerst werthaltiges Angebot unterbreiten wird." Übersetzt aus dem Business-Deutsch heißt das: Ja, wir lassen Mats Hummels gehen. Das Feilschen ist hiermit eröffnet. Alles hängt nun davon ab, wieviel Geld der FC Bayern uns zahlen will.

In den Medien wurde bislang spekuliert, dass der FC bayern mindestens 30 Millionen Euro für Mats Hummels locker machen müsste. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll Borussia Dortmund mindestens 38 Millionen Euro für den Weltmeister fordern. Diese Summe ist laut der Boulevardzeitung die "Schmerzgrenze".

Bericht: Borussia Dortmund will vom FC Bayern 38 Millionen für Mats Hummels oder Mario Götze plus Summe X

Oder: Der FC Bayern gibt dem BVB Mario Götze zurück und überweist dazu eine Summe X nach Dortmund. "Möglich ist bei dem Deal auch eine „Verrechnung“ von Mario Götze (23)", vermeldet die "Bild". Fraglich, ob auch die Fans der Schwarz-Gelben Götze zurückhaben wollen. Er zog sich bei seinem Wechsel nach München bekanntlich den Hass der BVB-Fans zu und gilt seither zumindest bei einigen Fans in Dortmund als Persona non grata. Für alle, die des Lateinischen nicht mächtig sind: Sollte Götze in eine beliebige BVB-Fan-Kneipe im Pott spazieren, würde die Luft wohl umgehend brennen oder sich alternativ dem absoluten Nullpunkt nähern. Sportlich ist sein Können unbestritten. Deshalb sind die Borussia-Bosse wohl auch so scharf auf ihn.

Eigentlich läuft der Vertrag von Mats Hummels beim BVB noch bis 2017. Und: Eine Ausstiegsklausel hat der Nationalspieler nicht - wie die Dortmunder in der Mitteilung betonten. Somit müssten sich der FC Bayern und Borussia Dortmund in Sachen Hummels-Transfer an einen Tisch setzen. Anders als bei den bislang letzten Borussen, die nach München wechselten: Mario Götze kauften die Bayern 2013 nur für die festgeschriebene Ablöse von 37 Mio Euro aus seinem Vertrag (Pep Guardiola hätte ihn wohl nur allzu gerne abgelehnt, er wollte damals bekanntlich Neymar). Robert Lewandowski wechselte 2014 nach Vertragsende ablösefrei an die Isar.

38 Millionen für Mats Hummels wäre eine Summe in der Größenordnung, die der FC Bayern auch für die bislang letzten Stars hinlegte. Arturo Vidal soll 2015 für 35 Millionen Euro von Juventus Turin gekommen sein. 30 Millionen Euro hat der FCB für Douglas Costa hingelegt und sieben Millionen Euro für das Leihgeschäft von Kingsley Coman.

Hummels-Transfer zum FC Bayern: Rummenigge bestätigte Kontakte

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bestätigte bereits vor der Champions-League-Abreise zu Atlético Madrid Kontakte zu Hummels. Und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte jüngst angekündigt, dem Spieler die Freigabe nicht grundsätzlich zu verweigern und sogar auch Verständnis für dessen Wunsch erkennen lassen: „Diese persönlichen Momente, dass er mit dem Klub noch nicht fertig ist, dass sein Vater, seine Mutter, sein Bruder in München wohnen, seine Frau aus München ist, er selbst Münchner ist - da kommt schon eine ganze Menge an Komponenten zusammen.“ Und damit würde sich ein Kreis schließen: Denn beim FCB begann einst Hummels‘ Karriere. Bis 2008 stand der Verteidiger hier unter Vertrag. Doch weder Ottmar Hitzfeld noch Jürgen Klinsmann hatten als Bayern-Trainer Verwendung für den Profi. Also griff Dortmund zu. Hummels holte mit den Borussen zwei Meistertitel und einmal den DFB-Pokal.

fro

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Druck auf FCB-Trainer wächst: Rückt Hoeneß von Kovac ab?
Uli Hoeneß ist mit der Art und Weise, wie Niko Kovac aktuell den Konkurrenzkampf unter seinen Spielern moderiert, nicht zufrieden. Ist das ein Anzeichen für einen Riss …
Druck auf FCB-Trainer wächst: Rückt Hoeneß von Kovac ab?
Kovac wieder in einer Herbstkrise: Nachfolge-Kandidat antwortet vielsagend
Niko Kovac steuert mit dem FC Bayern auf die nächste Herbstkrise zu. Die Aussage eines möglichen Nachfolgers zu einem FCB-Engagement lässt aufhorchen.
Kovac wieder in einer Herbstkrise: Nachfolge-Kandidat antwortet vielsagend
Neue Details zur Süle-Verletzung - aber Matthäus glaubt an EM-Comeback und stellt gewagte Prognose
Kreuzbandriss bei Niklas Süle: Der Abwehrchef des FC Bayern München fällt lange aus. Es gibt neue Details zu seiner Verletzung. Hoeneß sieht für die EM schwarz.
Neue Details zur Süle-Verletzung - aber Matthäus glaubt an EM-Comeback und stellt gewagte Prognose
Thomas Müller: Matthäus versteht Kovac-Entscheidung nicht - und bricht trotzdem eine Lanze für ihn
Thomas Müller und der FC Bayern erleben eine Beziehungskrise. Niko Kovac liefert sich einen Schlagabtausch mit einem Reporter und bekommt Unterstützung von Uli Hoeneß. …
Thomas Müller: Matthäus versteht Kovac-Entscheidung nicht - und bricht trotzdem eine Lanze für ihn

Kommentare