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Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wird 75.

Ex-Teamarzt bereit für Bayern-Comeback

Müller-Wohlfahrt erhebt schwere Vorwürfe

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Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat in zwei Interviews über sein Zerwürfnis mit Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola gesprochen - und über ein Comeback beim FC Bayern.

Am Samstag feiert Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt seinen 75. Geburtstag. Von 1977 bis April 2015 war er Mannschaftsarzt des FC Bayern - und noch heute suchen Spitzensportler ihn auf. Müller-Wohlfahrts Trennung vom Rekordmeister war nicht zuletzt dem Wirken von Trainer Pep Guardiola an der Säbener Straße geschuldet. Nun hat sich „Mull“ dazu geäußert.

„Nach den Meinungs-Verschiedenheiten mit Pep Guardiola, der seinen Kompetenz-Bereich überschritten hat und mir die Schuld an Niederlagen in die Schuhe geschoben hat, habe ich gekündigt“, sagte er der Bild. „Als Arzt habe ich die Verantwortung für die Gesundheit der Spieler und nicht der Trainer.“

Noch tiefer blicken lässt Müller-Wohlfahrt in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk: „Ich war das gar nicht gewohnt, wie Guardiola mit mir umgegangen ist. Das gab es vorher nie, kein einziges Mal. Wenn sie das Gefühl haben, sie haben keinen Zugang zum Trainer, der alles abschmettert und kein Interesse zeigt an der medizinischen Arbeit und nur kritisiert und meint, in Spanien sei alles besser, dann verlieren sie auch den Spaß.“ Die Trennung war somit nur eine logische Folge - und zwar eine, die für gehörig Wirbel sorgte. 

Dennoch, das Kapitel FC Bayern ist für ihn noch nicht komplett beendet. Noch immer lassen sich Spieler der Roten von ihm behandeln. Und seine Frau sagte im Frühjahr diesen Jahres, „Mull“ würde zwar nicht mehr als Mannschaftsarzt, aber als Berater für den FB arbeiten wollen. „Es müsste ein Bemühen des Klubs erkennbar sein“, erklärte sie damals. „Wenn Bayern diesen Wunsch an ihn herantragen würde, dann würde er das machen.“

Darauf angesprochen, es gebe Gerüchte über eine Rückkehr zur Säbener Straße, sagte Müller-Wohlfahrt zur Bild nun: „Ich habe den Verein wissen lassen, dass ich bereit bin, in schwierigen Fällen zu helfen.“

fw

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