Lob nach Etappe eins

- München - Die letzte Trainingseinheit in heimischen Gefilden hat noch mal reichlich Gründe geboten, den nächsten Abschnitt der Rückrunden-Vorbereitung in den Süden zu verlegen. Ekelhafter Wind peitschte am Freitagvormittag die Regentropfen in die Gesichter der Bayern-Stars, Ottmar Hitzfeld hielt sich bei dieser Witterung vorsichtshalber vom Trainingsgelände fern - der Coach ist gerade erst genesen von einer Grippe.

<P>"Der Chef wollte kein unnötiges Risiko eingehen und keinen Rückschlag erleiden", ließ Co-Trainer Michael Henke wissen. Ab dem heutigen Samstag wird Hitzfeld aber wieder die Leitung übernehmen. Freitagabend flogen die Münchner nach Dubai ins Trainingslager. Die Temperaturen am Persischen Golf liegen derzeit zwischen 25 und 28 Grad Celsius. Da lässt es sich angenehm trainieren.</P><P>In dem arabischen Emirat beginnt die nächste Phase der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Die erste Etappe der Fitmach-Phase ist zur völligen Zufriedenheit der Trainer verlaufen. "Wir werden auf jeden Fall fit für die Rückrunde", ist Henke optimistisch, "in der Mannschaft herrscht eine sehr hohe Motivation sowie Lauf- und Trainingsbereitschaft." Am heutigen Samstag lassen sich die Münchner die Ergebnisse des Laktat-Tests vom Donnerstag nachfaxen, eine Formalie, erklärte der Co-Trainer. Er war bereits am Freitag davon überzeugt, dass die Werte einen gelungenen Vorbereitungs-Auftakt sowie gute individuelle Arbeit in den Ferien widerspiegeln werden.</P><P>In Dubai, wo laut Manager Uli Hoeneß neun Tage lang "das härteste Trainingslager aller Zeiten" stattfinden soll, wird Hitzfeld seine Stars zweimal täglich auf den Übungsplatz befehlen. Ausnahme ist der Freitag, wo ein Testkick gegen Energie Cottbus die Nachmittagseinheit ersetzt. Dazu stehen zwei Strandläufe vor dem Frühstück auf dem Programm. Von den Strapazen erholen werden sich die Spieler im luxuriösen "Jumeirah Beach Club", in den Scheich Rakadh bin Salem bin Rakadh geladen hat. Kost und Logie sind gratis, das ist nicht schlecht - die Camps der letzten Winter haben je rund 100 000 Euro verschlungen.</P><P>Neben Sebastian Deisler, der an der Säbener Straße vorsichtige Versuche zurück ins Fußballer-Leben unternimmt, wird auch Tobias Rau nicht in die Vorzüge des arabischen Klimas kommen. Der Linksverteidiger erlitt beim Laktat-Test eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel. "Die Verletzung ist so heftig, dass es keinen Sinn macht, wenn Tobias mitfliegt", erklärte Henke. Rau hat bei seiner Blessur noch Glück. Schon in der Vorrunde war er mit der gleichen Verletzung acht Wochen ausgefallen, doch die alte Wunde ist nicht aufgebrochen. "Es ist ein Faserriss oberhalb der Narbe", meinte Henke. Sobald die Kollegen zurück sind, kann er wieder mit ihnen trainieren. "Sein Verletzungszeitpunkt ist günstig", behauptet Henke. Ansichtssache. Rau entgehen immerhin auch einige sonnige Tage.<BR><BR></P>

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