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Trainer und Herr über die Aufstellung: Jupp Heynckes

Nach Taktik-Debatte: Wie Bayern nun wohl spielt

München - Mario Gomez hat eine Taktik-Debatte ausgelöst. Zudem steht hinter einem Spieler ein kleines Fragezeichen, und Franck Ribéry kehrt nach seiner Sperre zurück. Wie lässt Bayern nun spielen?

Die gute Nachricht vorweg: Bastian Schweinsteiger kann wohl zum Heimauftakt spielen. Sein Trainer Jupp Heynckes gab via Bild Entwarnung: "Nichts Gravierendes!" Schweinsteiger selbst ist sich noch nicht ganz so sicher. "Wenn es am Samstag so wie heute ist", so der Mittelfeld-Chef im Kicker, "dann kann ich spielen. Es schaut gut aus, und wenn es drauf ankommen sollte, beiße ich auf die Zähne."

Heynckes hat also für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr, bei uns im Live-Ticker) die freie Auswahl. Denn auch Franck Ribéry kann nach abgesessener Sperre - und trotz seiner Rückenprobleme - wieder spielen. Wie löst Heynckes das Gedränge im Mittelfeld? Wie bringt er neuen Schwung in die Zentrale? Stellt er gar das System um?

Am Mittwoch hatte Mario Gomez leise Kritik an der Taktik des Trainers geübt. "Unser Spiel ist brutal auf Ballbesitz ausgelegt. Wenn du 0:1 hinten liegst, und der Gegner steht mit zehn Mann am Sechzehner, dann bringt dir der Ballbesitz an der Mittellinie aber nicht viel", so Gomez. "Wenn es 0:0 steht, dann kannst du den Gegner damit müde machen. Aber wenn du hinten liegst, dann musst du nach vorne noch mehr Risiko gehen, mehr den Abschluss suchen. Und das haben wir nicht getan. Wir haben versucht zu spielen, zu spielen, zu spielen und sind nicht richtig vors Tor gekommen." 

Mario Gomez mal nicht beim Tore schießen

Bilder: Mario Gomez mal nicht beim Toreschießen

Gomez
Bilder: Mario Gomez mal nicht beim Toreschießen

Der Kicker glaubt nun zu wissen, wie Heynckes am Samstag spielen lässt. Demnach rückt Toni Kroos auf die Doppel-Sechs neben Bastian Schweinsteiger. Die Flügelzange bilden - wenig überraschend - Franck Ribéry und Arjen Robben. Zentral hinter Mario Gomez darf Thomas Müller ran.

Anatoli Timoschtschuk und Luiz Gustavo bliebe in dieser Aufstellung nur die Bank. Stattdessen ließe Heynckes seine offensivsten Leute ran - ohne das System zu ändern. Denn von einer Abkehr vom gewohnten 4-2-3-1 hält er zunächst nichts. "Ich erinnere daran", erklärt der 66-Jährige in der Bild, "dass wir mit dem bisherigen System sehr gut und vor allem sehr erfolgreich gespielt haben."

al.

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