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Michel Platini glaubt, dass FIFA-Chef Blatter "clean" ist.

"Nicht gegenseitig an die Wäsche gehen"

München - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge kämpft für eine "Revolution" im Weltfußballverband FIFA. Warum er dabei nicht auf die Unterstützung von UEFA-Präsident Michel Platini hoffen kann.

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des FC Bayern kann im Machtkampf gegen die "Diktatur" der FIFA nicht auf die Unterstützung von UEFA-Boss Michel Platini hoffen. In einem Interview mit welt-online fordert der Franzose den Bayern-Macher zur Gelassenheit auf. Angesprochen auf die geplante "Revolution" durch Rummenigge sagte der 55-Jährige: "Solche Aussagen bringen uns nicht weiter. Die Fußballfamilien müssen zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig an die Wäsche gehen."

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Die Korruptionsprobleme innerhalb der FIFA gehen ihm zwar gegen den Strich, aber Joseph Blatter ist in den Augen des Franzosen über jeden Zweifel erhaben. "Seit Jahren wird sein Handeln durchleuchtet. Von Journalisten, von Ermittlern. Nie ist ein Beweis gefunden worden. Ich bin sicher, dass er clean ist."

Für den FC Bayern wird das Eis dadurch dünner. Die Erfolgsaussichten auf eine "Revolution" sind durch die fehlende Unterstützung des UEFA-Präsident sicher nicht besser geworden. Der FC Bayern gegen den Rest der Fußballwelt... dieser Kampf dürfte für die Führungsetage der Roten kaum zu gewinnen sein.

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jb

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