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Experte für Werder gegen Bayern: Nils Petersen spielte für beide Clubs.

Freiburger drückt den Norddeutschen die Daumen

Ex-Münchner Petersen: Bremen-Sieg über Bayern? "Eigentlich spricht nichts dagegen"

Der SV Werder empfängt am Samstag den taumelnden Rekordmeister Bayern München. Schießen die Bremer Bayern-Coach Niko Kovac aus dem Sattel? Nils Petersen traut Werder einen Sieg zu.

Bremen – Seit mehr als zehn Jahren hat Werder Bremen nicht mehr gegen den FC Bayern gewonnen. Ist die Gelegenheit jetzt besonders günstig, die taumelnden Münchner (drei Bundesliga-Spiele in Folge ohne Sieg) zu schlagen? „Es ist momentan tatsächlich möglich, Bayern zu besiegen. Da ist auf alle Fälle was drin für Werder“, sagt Bundesliga-Profi Nils Petersen im #DeichFUMS-Podcast der Deich-Stube.* „Eigentlich spricht nichts dagegen, nach zehn Jahren mal wieder einen Dreier zu holen.“

Der Druck liege bei den Münchnern, die Erwartungshaltung in Bremen sei dagegen gering. Insofern „ist es momentan angenehmer, gegen Bayern zu spielen als gegen Freiburg“, sagt der Stürmer der Breisgauer, der in der Vergangenheit für den FC Bayern und auch für Werder spielte. Am vergangenen Spieltag trennten sich Werder und der SC Freiburg 1:1. Genau so hatte vor vier Wochen übrigens auch der FC Bayern gegen die Breisgauer gespielt.

Petersen rät Werder gegen FC Bayern: "Hinten die Null , vorne irgendwie einen reindrücken"

Petersens simpler Matchplan für einen Werder-Sieg: „Hinten muss die Null stehen, vorne irgendwie einen reindrücken. Dafür hat Werder ja den sogenannten Roboter vorne drin.“ Gemeint ist Oldie Claudio Pizarro (40), der selbst neun Jahre für die Bayern auf Torejagd gegangen ist. „Ich würde es den Bremern mehr als gönnen“, sagt Petersen.

Petersen pro Niko Kovac - "FC Bayern wird zurückkommen"

Aber was wird dann aus Niko Kovac? Der Bayern-Coach war nach drei sieglosen Bundesliga-Spielen schwer in die Kritik geraten, in der Champions League lief es deutlich besser: Am Dienstagabend setzten sich die Münchner überzeugend mit 5:1 gegen Benfica Lissabon durch. „Ich wünsche ihm, dass er mit Bayern noch das Ruder herumreißt“, Fußball-Deutschland brauche „ein starkes Bayern“, so Petersen. Aber natürlich gehe es auch darum, „Dortmund nicht aus den Augen zu lassen. Wenn man da zu weit weg kommt, wird es nicht leicht für ihn.“

Petersen abschließend: „Ich denke aber, dass die Bayern auf Dauer wieder zu ihrer Form finden. So gerne ich auch eine spannende Saison erleben möchte, aber ich glaube, dass Uli Hoeneß und Kovac am Ende doch noch lachen können.“

*DeichStube.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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