Pep Guardiola, FC Bayern München
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Pep Guardiolas Zeit beim FC Bayern war eine voller Superlative - nicht nur auf dem Platz. Pressekonferenzen und TV-Interviews ohne "super, super"- oder "top, top, top"-Huldigungen bleiben absolute Ausnahmen. Wir haben die besten Lobhudeleien des Katalanen gesammelt.
Pep Guardiola, Thiago, Matthias Sammer, FC Bayern München
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Schon zu Beginn seiner dreijährigen Amtszeit an der Säbener Straße provoziert Pep die Bayern-Bosse. Angesichts der Verpflichtung Mario Götzes, der zeitgleich mit Guardiola seine Zelte bei den Roten aufschlägt und nun wohl auch wieder abbrechen wird, fordert der neue Trainer: "Ich habe zu Karl-Heinz Rummenigge und Matthias Sammer gesagt, Mario Götze ist ein super, super Spieler. Aber ich brauche Thiago. Thiago oder nix! Er ist ein super, super Spieler!"
Mario Mandzukic, Pep Guardiola, FC Bayern München
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Deutlich kürzer hält es ein anderer "Super-Mario" unter dem Katalanen aus. Mandzukic kehrt dem FC Bayern schon nach einem Jahr unter Guardiola den Rücken. Dabei adelt der Trainer ihn in der Vorbereitung der Saison 2013/2014 auch als "super, super Spieler".
Pep Guardiola, FC Bayern München
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Sich selbst nimmt Pep dagegen nicht so wichtig. Die anfänglichen Lobeshymnen in den Medien bremst er schon wenige Wochen nach seiner Amtsübernahme ein: "Ich bin doch ein normaler Trainer, kein super, super Trainer. Ich bin erst sechs, sieben Wochen hier. Ich bin nur 42 Jahre und nur fünf Jahre Trainer."
Philipp Lahm, Pep Guardiola, FC Bayern München
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Für seinen Kapitän findet er nur warme Worte. "Philipp Lahm ist für mich der intelligenteste Spieler, den ich je in meiner Karriere trainiert habe", sagt Pep im Spätsommer 2013 über das Eigengewächs aus München: "Ich bin froh, hier zu sein, nur weil ich ihn trainieren darf. Er ist auf einem anderen Niveau."
Holger Badstuber, Pep Guardiola, FC Bayern München
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In der Sommervorbereitung 2014 bestaunt Guardiola Pechvogel Holger Badstuber im Training und säuselt Co-Trainer Hermann Gerland zu: "Wir haben zwei überragende Spieler, Innenverteidiger, immer in der Saison gehabt. Aber Badstuber ist besser. Er ist der beste Spieler, den ich je hatte!" Peps persönliches Pech: Die Kollegen von FCB.tv hören ganz genau hin - das Loblied wird von anderen Medien natürlich begeistert aufgegriffen.
Sebastian Rode, Pep Guardiola, FC Bayern München
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Vor Guardiolas zweiter Saison beim FC Bayern kommt Sebastian Rode neu ins Starensemble. Bis November 2014 avanciert der Ex-Frankfurter scheinbar zum Wunschspieler des Trainers, der jubelt: "Er ist mein 'favourite player' in der Mannschaft. Er will immer, will sich immer verbessern, klagt nicht, hilft der Mannschaft und ist ein super Spieler für mich." In der abgelaufenen Spielzeit ist Rode jedoch nur noch 'favourite player' für die Bank oder Tribüne.
Dante, Pep Guardiola, FC Bayern München
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Mit diesem Satz im Frühjahr 2015 lässt Guardiola besonders aufhorchen - adressiert ist er übrigens an einen Bankdrücker: "Ich hätte gern 1000 Dantes in meinem Team!" Liegt's vielleicht eher an der Frisur? Auf jeden Fall flüchtet der Brasilianer wenige Monate später zum VfL Wolfsburg.

Zum Abschied des Bayern-Trainers

Super, super! So super waren Peps Superlative

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  • Marcus Giebel
    Marcus Giebel
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München - Drei Jahre lang war Pep Guardiola Trainer des FC Bayern. Drei Jahre voller Superlative. Wir zeigen, wen und was der Katalane alles "super, super" oder "top, top, top" fand.

Klartext ist für Pep Guardiola ein Fremdwort. Das dürfte in den vergangenen drei Jahren so ziemlich jedem Fußball-Begeisterten in Deutschland klar geworden sein. Denn in der Öffentlichkeit verliert der Katalane während seiner Zeit als Bayern-Trainer nicht ein schlechtes Wort über seine Spieler, die Klub-Bosse oder gegnerische Mannschaften. Stattdessen sind alle irgendwie immer "super, super" oder "top, top". Was diese Superlative aus Guardiolas Mund wirklich wert sind, offenbart sich jedoch oftmals recht rasch.

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