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Darf er über das Saisonende hinaus beim FC Bayern bleiben? Philippe Coutinho hat sich in München schnell zurechtgefunden.

Bisher nur von Barca ausgeliehen

Philippe Coutinho: Seine Zukunft hängt von zwei anderen möglichen Transfers des FC Bayern ab

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Philippe Coutinho zaubert derzeit beim FC Bayern. Doch bleibt er den Münchnern auch nach der Saison erhalten? Das hängt offenbar nicht nur an seinen Leistungen auf dem Rasen.

Update vom 21. Oktober 2019: Die Zukunft von Philippe Coutinho hängt wohl nicht allein an der Performance des Brasilianers. So spielt laut kicker auch eine mögliche Verpflichtung des europaweit umworbenen Kai Havertz eine Rolle. Dies hatte auch die Sport Bild bereits berichtet (siehe die Erstmeldung vom 5. Oktober). Das Fachblatt nimmt auch Flügelflitzer Leroy Sane mit in diese Rechnung auf und geht davon aus, dass der FC Bayern sowohl für den Leverkusener als auch den Profi von Manchester City eine dreistellige Millionensumme lockermachen müsste. Schlussfolgerung: „Bei dann insgesamt rund 200 Millionen Euro würde das Budget für Coutinho ziemlich knapp werden.“

Weiter betont der kicker, eine feste Verpflichtung sowohl vom Brasilianer als auch von Havertz komme „ob ihrer nahezu identischen Position, bevorzugt im offensiven Mittelfeldzentrum, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht infrage“. Wann die Bosse eine Entscheidung für oder gegen eine längere Coutinho-Beschäftigung treffen werden, ist noch offen. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wird wie folgt zitiert: „Darüber werden wir entscheiden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

Update vom 15. Oktober 2019: In Barcelona scheint man offenbar ganz froh darum, dass Philippe Coutinho nicht mehr das Dress der Blaugrana trägt. So froh, dass man allem Anschein nach auch keine Bestrebungen hegt, den Brasilianer nach dem Ende der Leihe an den FC Bayern im kommenden Sommer zurück nach Spanien zu holen. Barça will Coutinho laut der spanischen Sportzeitung As nicht mehr zurück – was dem deutschen Rekordmeister schwer entgegenkommen würde, sollten sie den Brasilianer tatsächlich über diese Saison hinaus verpflichten wollen.

Der Leihvertrag mit Barcelona besagt: Will der FCB Coutinho fest verpflichten, werden 120 Millionen Euro fällig. Laut As ist das allerdings nicht in Stein gemeißelt. Da die Katalanen unter allen Umständen eine Rückkehr des Zehners vermeiden wollen, wären sie auch dazu bereit, bei einem Interesse der Münchner an einer festen Verpflichtung des Kickers auch noch am Preis zu schrauben. Dass die Bosse beider Klubs ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, würde einen Preisnachlass noch wahrscheinlicher machen. Die Barça-Bosse sind daher ganz froh, dass der 27-Jährige einen guten Start in München erwischt hat.

Wenn die Bayern Coutinho nicht kaufen wollen, soll er nach England verkauft werden

Bei einigen Spielen sollen Vertreter des La-Liga-Champions den Brasilianer sogar live im Stadion beobachtet haben – immerhin handelt es sich bei Coutinho immer noch um einen Spieler Barcelonas. Doch was geschieht, wenn die Bayern nach Ende der Leihe auf das Ziehen der Kaufoption verzichten? Fakt ist – so versichert es jedenfalls die in Spanien stets gut informierte As –, dass Coutinho unter keinerlei Umständen zu Barcelona zurückkehren soll. Die Bosse sind sich zwar des Potenzials des Neu-Bayern und seines guten Verhältnisses mit Messi bewusst – dennoch sei man davon überzeugt, dass Coutinho nicht zu Barça passt.

In Barcelona soll man allerdings auch für dieses Szenario eine passende Lösung parat haben. Sollten die Münchner auf den Techniker verzichten, würde man den Ex-Liverpooler für viele Pfund nach England zurückzuverkaufen wollen. So ist jedenfalls der Plan. Dass es auch anders kommen kann, zeigt das Beispiel James. Real Madrid wollte ihn nach seiner FCB-Leihe auch nicht zurück, jetzt ist er plötzlich gesetzt.

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Coutinho spricht über Niko Kovac - ist das der wahre Grund für den Leih-Deal?

Update vom 9. Oktober: Philippe Coutinho verleiht dem Offensivspiel des FC Bayern eine besondere Note. Doch wie lange dürfen die FCB-Anhänger die brasilianische Leichtfüßigkeit noch bewundern? Aktuell ist der 27-Jährige nur ausgeliehen. Ein Transfer ist natürlich auch eine Frage des Geldes, schließlich liegt die vereinbarte Ablösesumme bei 120 Millionen Euro. Damit ein Wechsel jedoch tatsächlich zustande kommt, muss auch der Brasilianer überzeugt werden. Im Moment scheint der Rekordmeister diesbezüglich auf dem besten Weg. 

Denn Coutinho schwärmt von seinem neuen Arbeitgeber. Insbesondere Niko Kovac hat es ihm offenbar angetan. „Er ist ein Top-Trainer und Super-Typ, der gerne hart arbeitet“, sagt Coutinho gegenüber SportBild. „Er tritt jedem offen gegenüber, wir haben einen guten Kontakt. Ich bin glücklich, unter ihm zu arbeiten.“

Einen von Kovacs Vorgängern beim FC Bayern musste Karl-Heinz Rummenigge persönlich entlassen  - und brach dabei in Tränen aus.

Barcelona schuldet FC Bayern Millionen - steckt HIER die Wahrheit hinter dem Coutinho-Deal?

Update vom 8. Oktober: Ob der FC Bayern Philippe Coutinho am Ende der Saison fest verpflichten wird, steht noch in den Sternen. Dass der FC Barcelona die Coutinho-Millionen allerdings gut gebrauchen könnte hingegen nicht. Denn die Katalanen stehen bei einigen Vereinen tief in der Kreide, wie die spanische Sportzeitung AS berichtet. 

Demnach sollen etliche Transferzahlungen der Spanier noch ausstehen. Die Gesamtsumme soll bei 260,70 Millionen Euro liegen. Hauptgläubiger soll der FC Liverpool sein, dem wohl noch weitere 94,60 Millionen Euro aus dem Verkauf von Philippe Coutinho zustehen. Davon sollen bereits 27,90 Millionen Euro in naher Zukunft fällig sein, während die restliche Summe von 66,70 Millionen Euro offenbar erst später bezahlt werden muss. 

Sogar der FC Bayern wartet wohl noch auf einen Teil seines Geldes. Der damalige Wechsel von Arturo Vidal nach Spanien sei noch nicht gänzlich abbezahlt. 10,90 Millionen Euro stehen demnach noch aus.   

Allerdings warten die Katalanen selbst noch auf Zahlungen für bereits verkaufte Spieler. Dem Bericht zufolge stehen auf der Habenseite noch offene Transferbegleichungen anderer Vereine in Höhe von 75,30 Millionen Euro. Darunter 11 Millionen Euro aus Dortmund für Paco Alcacer. 

Währenddessen macht Lothar Matthäus beim FC Bayern ein „Kopf-Problem“ aus und erklärt was er damit meint.

Die Nationalmannschaft trifft im Freundschaftsspiel auf Argentinien - auch einige Bayern-Spieler sind im Kader. Wir begleiten das Spiel im Live-Ticker und berichten rund um das Spiel. Hätten Sie es gewusst? So viele WM-Helden von 2014 sind auch am Mittwoch gegen Argentinien im Kader.

Angeblicher Plan A durchgesickert - Muss Coutinho im Sommer gehen und wird durch anderen Star ersetzt?

Erstmeldung vom 5. Oktober:

München - Drei große Namen, 200 Millionen Euro zur Verfügung, aber ein großes Problem. In der Zeit des weltweiten Transfer-Wahnsinns reichen selbst 200 Millionen Euro nicht mehr aus, um drei begnadete Fußballer aus der Beletage zu verpflichten - es ist eine Folge der bereits vielen kickenden Konzerne. Eine Entwicklung, die der FC Bayern nur in einem gesunden Maße mitgehen will, wie Herbert Hainer erklärt. Schließlich herrsche an der Säbener Straße noch die wirtschaftliche Rationalität.

Ein Mantra, welches sich die weiteren Entscheidungsträger des FC Bayern, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und der kommende Vorstand Oliver Kahn, ebenfalls auf die Fahne schreiben. Ein unkontrollierter Kaufrausch ist damit wohl ausgeschlossen. Darüber hinaus hatte der Aufsichtsrat die Grenze zuletzt bei der magischen 200-Millionen-Euro-Marke angesetzt.

FC Bayern: Zwei Topstars im Visier

Doch die bayerische Klugheit hat ihren Preis: Einer der drei FCB-Wunschkandidaten wird ihr am Ende zum Opfer fallen. Die Entscheidung werden die Bosse wohl zwischen Kai Havertz und Philippe Coutinho fällen. Schließlich schreibt die Sport Bild, dass Leroy Sané weiterhin ganz oben auf der Einkaufsliste steht. Dem Bericht zufolge soll der FC Bayern bereits einen weiteren Vorstoß im Winter planen. Damit lautet die Königsfrage: Havertz oder Coutinho? Doch wen favorisieren die Verantwortlichen des Rekordmeisters im Moment? 

Video: Die Vertragsunterzeichnung von Coutinho

Kai Havertz: FC Bayern klopfte bereits bei Leverkusen an

Als gesichert gilt: Sowohl Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge als auch Hasan Salihamidzic haben sich bei Bayer Leverkusen nach Kai Havertz erkundigt. Zwar habe der 20-Jährige keine Freigabe für einen sofortigen Wechsel erhalten, jedoch sei man in Leverkusen ab 2020 gesprächsbereit.  

Eine Verpflichtung des deutschen Duos wäre wohl gleichbedeutend das Aus von Philippe Coutinho, wie die Sport Bild berichtet. Sollte der Havertz-Deal allerdings scheitern, wäre der Brasilianer wohl die erste Option trotz der üppigen Ausstiegsklausel von 120 Millionen Euro. 

Einer der Entscheidungsträger Herbert Hainer sprach bereits über seine Zukunftspläne. Mit Ilkay Gündogan war zudem ein weiterer Nationalspieler Thema beim FC Bayern, wie er nun in einem Interview selbst gesteht. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge beschäftigt sich ebenfalls mit der Zukunft - und fordert zwei Änderungen, damit der Fußball attraktiv bleibt. Bayern-Trainer Niko Kovac schwärmt von Coutinho. Ob er auch gegen Augsburg ran darf, verrät derKroate auf der Pressekonferenz.

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