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Claudio Pizarro netzte ebenso wie seine Sturmkonkurrenten Gomez und Mandzukic ein.

Bayern feiert klaren Sieg

"Pizza" und DFB-Stars treffen im Test

Peking - Der FC Bayern hat auf seiner China-Reise gelungene Werbung in eigener Sache betrieben. Beim klaren Sieg gegen Bejing Guoan trafen alle Stürmer.

Da kam Stimmung auf. Der FC Bayern tanzte am Dienstag im Workers-Stadion von Peking erstmals nicht nur um Hütchen und Stangen herum, sondern wirbelte beim 6:0 vor 40 000 Zuschauern und bei schwüler Hitze den chinesischen Spitzenklub Beijing Guoan durcheinander. Ein Eigentor der Gastgeber (10.), Arjen Robben (13.), Claudio Pizarro (45.), Thomas Müller (77.), Mario Mandzukic (84.) und Mario Gomez (86.) sorgten für den glatten Sieg, bei dem auch die deutschen Nationalspieler wieder mitmachten. Bis auf Lahm und Schweinsteiger waren alle zum ersten Mal nach der Niederlage gegen Italien im EM-Halbfinale wieder auf dem Platz.

FC Bayern gegen Guoan: Die Fotos des China-Spiels

FC Bayern gegen Guoan: Die Fotos des China-Spiels

Der FC Bayern hat auf seiner China-Reise gelungene Werbung in eigener Sache betrieben. Beim klaren 6:0-Sieg gegen Bejing Guoan trafen alle Stürmer.
Der FC Bayern hat auf seiner China-Reise gelungene Werbung in eigener Sache betrieben. Beim klaren 6:0-Sieg gegen Bejing Guoan trafen alle Stürmer.
Der FC Bayern hat auf seiner China-Reise gelungene Werbung in eigener Sache betrieben. Beim klaren 6:0-Sieg gegen Bejing Guoan trafen alle Stürmer.
Der FC Bayern hat auf seiner China-Reise gelungene Werbung in eigener Sache betrieben. Beim klaren 6:0-Sieg gegen Bejing Guoan trafen alle Stürmer.
FC Bayern gegen Guoan: Die Fotos des China-Spiels

Und nicht nur das. Zwischenzeitlich hatte der Rekordmeister sogar die Sommermüdigkeit abgeschüttelt und spielte trotz dreier Zugänge in der Start­elf (Dante, Shaqiri, Pizarro) sehenswert kombinierend nach vorn. So rupften Jupps Jungs ganz locker ihre erste Peking-Ente.

„„Das war sportlich okay. Wir haben das seriös gemacht“, lobte Sportchef Matthias Sammer. Gerade die Laufleistung war überaus ordentlich, der eine oder andere Fehlpass blieb freilich nicht aus. Besonders beweglich zeigte sich Zugang Shaqiri, der in der Mitte ran durfte.

In Hälfte zwei dann der Vollgaswechsel, der allerdings eher ein Stottern bewirkte. Mit Wolfsburg-Zugang Mandzukic und Mario Gomez standen zwei echte Stürmer auf dem Platz, dahinter kamen Müller und Shaqiri über außen. Insgesamt wechselte Heynckes komplett durch, nur sein dritter Keeper Lukas Raeder durfte sich bei wildem Getröte von den Rängen auf der Bank entspannen.

Auf dem Platz passierte nicht mehr viel. Die Fehlpässe nahmen zu, Müller traf spät zum 4:0 (77.), bei dem alle mitjubeln durften. Schließlich ist Müller ein absoluter Liebling in China, da konnten sich auch die Beijing-Fans nicht zurückhalten. Als dann noch Mandzukic und Gomez trafen, war der stimmungsvolle Abend perfekt, den die Bayern bei einem Galadinner ihres Solarsponsors ausklingen ließen (Stargast: Ex-Kanzer Gerhard Schröder). Schlusswort Heynckes: „Nach den Wechseln in der Halbzeit haben wir etwas Zeit gebraucht, doch dann haben wir das Spiel aber wieder dominiert.“

M. Knippenkötter

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