Besonderes Verhältnis zum FC Bayern

Coronavirus: Nach Tod von Ex-Boss Sanz - Real muss nächsten Trauerfall verkraften

  • Florian Schimak
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Die Corona-Krise trifft Real Madrid hart. Mit dem Tod von Vize-Präsident Amador Suarez müssen die Königlichen nach Ex-Boss Lorenzo Sanz den nächsten Trauerfall verkraften. 

  • Das Coronavirus* hat auch den Fußball fest in der Hand.
  • Lorenz Sanz ist kürzlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
  • Der Ex-Real-Präsident hatte eine besondere Beziehung zum FC Bayern.

Update vom 5. Mai 2020: Die Königlichen müssen den nächsten durch das Coronavirus verursachte Unglück verkraften. Wie Real Madrid am Dienstag in einer Mitteilung bekannt gab, ist der ehemalige Vizepräsident Amador Suarez an den Folgen von Corona gestorben. Suarez wurde 76 Jahre alt und fungierte zwischen 2007 und 2009 als Vizepräsident des Klubs. Während seiner Amtszeit konnte Real zwei Meisterschaften holen. 

Coronavirus: Mächtiger spanischer Fußball-Boss stirbt - Uli Hoeneß musste sich einst seinen Respekt erst verdienen

München/Madrid - Die spanische Fußball-Welt trauert um Lorenzo Sanz. Der ehemalige Präsident von Real Madrid ist am Samstag an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Wegen Corona: Real Madrid trauert um Lorenzo Sanz

Der 76-Jährige hatte sich vor einigen Tagen mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 infiziert und lag seit Dienstag auf der Intensivstation. Sanz habe neben der Infektion mit dem neuen Virus auch eine Nierenerkrankung gehabt, gaben die behandelnden Ärzte auf Anfrage bekannt. Zur Todesursache wurde zunächst aber nichts Genaueres mitgeteilt.

„Mein Vater ist jetzt vor Kurzem gestorben. Er hat ein solches Ende nicht verdient“, schrieb der älteste Sohn von Sanz in seiner Mitteilung an die Medien. „Eine der besten, mutigsten und fleißigsten Personen, die ich in meinem Leben gesehen habe, geht von uns. Seine Familie und Real Madrid waren sein Leben“, fügte er an.

Auch Real-Legende Raul Gonzales drückte auf Twitter mit einem emotionalen Post seine Trauer und sein Beileid aus.

Coronavirus: Mächtiger spanischer Fußball-Boss tot - besonderes Beziehung zu Hoeneß

Sanz war Chef der Königlichen zwischen 1995 und 2000. In dieser Zeit errang Real neben anderen Erfolgen zwei Mal die Champions League (1998 und 2000) und auch einen Ligatitel (1997).

Trainer beim CL-Triumph 1998 der Königlichen war der spätere Triple-Coach des FC Bayern* Jupp Heynckes, der anschließend trotzdem entlassen wurdeGenerell hatten Sanz zum deutschen Rekordmeister ein besonderes Verhältnis. 

So gab einst Uli Hoeneß im Gespräch mit 11Freunde eine besondere Anekdote mit Sanz zum Besten: „Noch als wir im Jahr 2000 die ersten Sit­zungen mit der G14 ver­an­stal­teten, spürten Karl-Heinz Rum­me­nigge und ich, dass Adriano Gal­liani von Inter, Josep Lluís Núñez aus Bar­ce­lona oder Lorenzo Sanz von Real uns nicht auf Augen­höhe betrach­teten“, erzählte der ehemalige FCB-Präsident damals. 

FC Bayern: Die besondere Beziehung zu Real Madrid und dem FC Barcelona

Doch irgendwann änderte sich das. Doch zunächst hieß es: ​“‘Oh, hello, the Ger­mans!‘ Aber ich war mir nicht zu schade, Núñez in den Sit­zungen auch mal härter anzu­spre­chen“, verriet Hoeneß: „Und so änderte es sich im Laufe der Jahre.“ 

Inzwischen pflegen den FC Bayern*, Real Madrid und der FC Barcelona ein fast freundschaftliches Verhältnis. Das betont auch Rummenigge immer wieder. Dafür zeugen auch solche Transfers wie der von James Rodriguez oder Philippe Coutinho an die Säbener Straße.

smk

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Während die Corona-Krise freilich auch den deutschen Rekordmeister einschränkt, planen die Münchner dennoch die kommende Saison - im Fokus des FC Bayern soll nun ein junges Top-Talent des Zlatan-Ibrahimovic-Klubs aus Schweden stehen.

Ex-Bayern-Profi Lothar Matthäus hat indes mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen.

Rubriklistenbild: © dpa / Gustavo_Cuevas

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