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Renato Sanches kam beim FC Bayern kaum über die Rolle als Bankdrücker hinaus.

Klare Worte vom Portugiesen

Renato Sanches über Bayern-Zeit: „Als ich dort ankam, war alles komplett anders“

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Die Zeit von Renato Sanches beim FC Bayern München ist vorbei. Der OSC Lille verkündete den Wechsel. Nun sprach er über seine Zeit in München.

Update vom 17. September 2019: Das Kapitel FC Bayern ist für Renato Sanches vorerst beendet. Nach den ersten Wochen bei seinem neuen Verein OSC Lille sprach der Portugiese nun darüber, warum es für ihn in München nicht klappte. Gegenüber der französischen Sportseite von RMC sagte Sanches, er sei erst knapp sechs Monate Profi bei Benfica Lissabon gewesen, als er „zu einem der besten Clubs der Welt“ gewechselt sei: „Als ich dort ankam, war alles komplett anders.“ 

Dann gab Sanches auch einen großen Fehler zu: Er habe sich im ersten Jahr nicht an sein neues Umfeld angepasst. Er sei auf die schnelle Veränderung nicht vorbereitet gewesen.

Erst ab dem zweiten Jahr in München habe er sich angepasst und wollte nach eigener Aussage auch bleiben, es sei jedoch anders gekommen. „Trotzdem war es wichtig bei Bayern zu spielen“, so Sanches weiter. Er habe in München viel gelernt und sei reifer geworden.

Vorwürfe, dass er in seiner Bayern-Zeit einen unprofessionellen Lebensstil an den Tag gelegt zu haben, wies Sanches zurück. Er habe gelebt, wie ein „normaler Teenager“: „Ich trainierte, ging nach Hause, war die meiste Zeit zu Hause und ging manchmal ins Restaurant, wie alle anderen“. 

Doch woher kamen die Gerüchte? „Wenn es sportlich nicht so gut läuft, suchen Personen, die einen nicht wirklich gut kennen, nach Gründen“, meint Sanches nun.

Bei Lille hofft Sanches nun mehr Spielzeit zu bekommen und zu alter Stärke zurück zu finden. Er sei reifer, als noch vor zwei Jahren, aber auf dem Platz immer noch der gleiche Spieler.

Renato Sanches spricht über Zeit beim FC Bayern: „Ich weiß nicht, warum ...“

Update vom 27. August 2019: Renato Sanches sprach bei seiner Vorstellung in Lille über seinen alten Arbeitgeber den FC Bayern. „Ich glaube, in meinem ersten Jahr beim FC Bayern, in der Saison 2016/17 war ich noch nicht wirklich bereit“, erklärte der Portugiese. Das hätte sich dann aber geändert - nach eigenen Angaben war Sanches sowohl physisch als auch mental gut drauf. „Ich weiß nicht, warum es nicht geklappt hat. Entweder ich war nicht immer die passende oder nicht die richtige Option - in vielerlei Hinsicht.“

Er möchte aber nicht mehr an Bayern München denken, bedankte sich aber nochmal bei dem Klub. Er habe gelernt, „niemals aufzugeben, immer hart zu arbeiten und mein Bestes zu geben. Der FC Bayern war mein Verein und ich wünsche ihm und meinen Teamkollegen nur das Beste“. Für Lille habe er sich entschieden, weil er mehr Einsatzzeit wollte. Verpflichtet der FC Bayern nach seinem Abgang nun noch einen Spieler für die Offensive und einen Juve-Star fürs Mittelfeld? Schließlich könnte auch Jerome Boateng dem FCB noch den Rücken kehren.

OSC Lille verkündet Sanches-Verpflichtung - aber seine Vorstellung wird zur Lachnummer

Erstmeldung vom 24. August 2019: Lille/Frankreich - Er war unzufrieden beim FC Bayern, wünschte sich mehr Spielzeit. Die wird er beim französische Traditionsklub OSC Lille wahrscheinlich auch bekommen. Die Verkündung des Wechsels wurde allerdings zum Flop. 

Video: Challenge Sanches vs. Alaba

Zugegeben, der Sanches-Deal mit Lille war ein waschechter Blitztransfer. Dass der Jugendverein von Real-Star-Zugang Eden Hazard bei der offiziellen Begrüßung ihres neuen Mittelfeldregisseurs derart schlampt, hätte aber nicht sein müssen. 

Schlamperei bei der Vorstellung von Renato Sanches beim OSC Lille

Der Portugiese ist im Trikot der Doggen zu sehen. Aber ist er es wirklich? Wohl eher nicht, die Social-Media-Experten des französischen Klubs haben den Oberkörper von Renato Sanches augenscheinlich einfach auf fremde Beine montiert. Halb so schlimm, würde normalerweise eher kaum jemandem auffallen. Doch bei der Hautfarbe der Beine hat sich Lille gehörig vertan. 

Transfer vom FC Bayern nach Lille: Peinliches Sanches-Bild im Netz

Die Knie des Europameisters sind auf einmal komplett weiß und passen überhaupt nicht zum Teint seines Oberkörpers. Der OSC hat ganz offenbar zu sehr darauf geachtet, alles in den schicken, modernen Stil einzuarbeiten. Eigentlich können sich die Photoshop-Skills wirklich sehen lassen, nur bei den Beinen hat man ordentlich geschlampt. 

Auf Instagram wurde der Post deshalb schnell zur Lachnummer. „Ganzen Sommer lange Hose getragen“, vermutet ein User süffisant. Damit wäre der Teint zumindest erklärt. 

Während der Sanches-Abgang mittlerweile also komplett durch ist, steht vor der Zukunft von Jerome Boateng noch ein großes Fragezeichen. Fenerbahce Istanbul macht jetzt offenbar ernst im Werben um den ehemaligen Nationalspieler. 

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