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Ribéry: "Heynckes ist ein unglaublicher Mensch"

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Jupp Heynckes behandelt Franck Ribéry offenbar genauso so, wie man mit dem sensiblen Franzosen umkgehen muss. © M.i.S.

München - Franck Ribéry hat in einem Interview ausgiebig über Bayern-Trainer Jupp Heynckes geschwärmt. Der Franzose verriet außerdem, wie seine Kollegen und er bei Breno psychische Aufbauarbeit leisten wollen.

Franck Ribéry erlebt beim FC Bayern derzeit vielleicht seine beste Phase seit seinem Transfer im Jahr 2007. Unter Trainer Jupp Heynckes blüht der Franzose regelrecht auf und wirbelt Woche für Woche die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander.

Ribérys Auferstehung, sie hat sehr viel mit dem neuen Trainer zu tun. "Das ist ein unglaublicher Mensch", schwärmt der 28-Jährige in der

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"Sport-Bild" über seinen Chef. Besonders ein Moment hat Ribéry schwer beeindruckt: Als er vor kurzem Vater einer Tochter wurde, erkundigte sich Heynckes sofort telefonisch nach dem Wohlbefinden der Familie. "Er wollte nur kurz wissen, wie es meiner Frau und dem Kind geht. Dann wünschte er mir Glück. Das war's! Kein Wort vom Training, Spiel oder meiner Fitness."

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Auch auf einen seiner Kollegen hält Ribéry große Stücke: Breno, der nach dem Brand seiner Villa derzeit eine schwere Phase durchmacht. Das soll aber laut Ribéry kein Thema in der Kabine sein. "Ich habe Breno in der Kabine getroffen und ihn gar nicht erst auf die Ereignisse angesprochen, sondern so, als wäre es ein ganz normaler Trainingstag." Ribéry möchte seinem brasilianischen Teamkollegen gerne helfen. "Breno war schon immer ein wenig schüchtern, weiß nun erst recht nicht so recht, wie er sich verhalten soll. Diese Ängste wollen wir ihm als Mannschaft nehmen. Wir werden für ihn da sein."

Ribéry selbst fühlt sich in seiner Wahlheimat inzwischen sogar fast wohler als in Frankreich. "Ich bin in Frankreich wie in Deutschland die gleiche Person. In meiner Heimat habe ich manchmal aber das Gefühl, dass mir gewisse Menschen nicht gönnen wollen, was ich bisher erreicht habe. In Deutschland fühle ich mich vielleicht ein bisschen freier. In meiner Heimat muss ich stets aufpassen, was ich sage oder tue", sagt Ribéry.

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Ein Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist für den Bayern-Star aber ausgeschlossen. "Nein, niemals. Ich bin stolz, für mein Land spielen zu dürfen. Ich trage die Tricolore in meinem Herzen."

tz

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