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Franck Ribéry hat in Frankreich einen schweren Stand - ganz anders als bei den Bayern

Ribéry: "Es wurden Lügen über mich verbreitet"

München - Franck Ribéry stemmt sich gegen seine schwere Vergangenheit und erhebt Vorwürfe. Dem FC Bayern ist er sehr dankbar. Vor allem das Seelenheil von Uli Hoeneß liegt ihm am Herzen.

Heile Welt gegen schwierige Heimat - am Mittwochabend treffen diese beiden Gegensätze für Franck Ribéry aufeinander. Der Franzose des FC Bayern spielt mit seiner Nationalmannschaft gegen Deutschland.

Franck Ribéry: So zaubert, jubelt, scherzt und liebt der Bayern-Star

Franck Ribéry: Seine bisherige Bayernkarriere in Bildern

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Franck Ribéry: Seine bisherige Bayernkarriere in Bildern

Klar, dass sich Ribéry in diesen Tagen wieder mit der Schande beschäftigen muss, die die Equipe Tricolore bei der WM 2010 über

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ihr Land gebracht hat. Ribéry galt damals in den französischen Medien als einer der Rädelsführer und hat in seiner Heimat seitdem seinen schlechten Ruf. Die Skandalgeschichte um Zahia D. hat das Übrige dazu getan. Ganz so will Ribéry das nicht stehen lassen. "Es wurden Lügen über mich verbreitet", sagt er der "Sport Bild": Es wurde ein falsches Bild von mir kreiert, das die Leute in Frankreich beeinflusst und mir geschadet hat." Der Flügelspieler weiß, dass er es nur mit herausragenden Leistungen wiedergutmachen kann.

"Es ist noch immer nicht perfekt, aber es wird langsam wieder", sagt Ribéry, der der französischen Sporttageszeitung L'Equipe neulich wieder ein Interview gegeben hat, zum ersten Mal seit langer Zeit. "Wir sind auf dem richtigen Weg und gewinnen langsam die Herzen der Menschen", sagt Ribéry.

In München, beim FC Bayern, gehören sie ihm längst. Während es um seinen kongenialen Partner Arjen Robben immer wieder Streitigkeiten gibt, lassen die Fans über Franck, den filou, den erwachsenen Lausbuben, nichts kommen. Einer seiner größten Anhänger ist FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der Ribéry von Olympique Marseille zum deutschen Rekordmeister gelotst hat.

Laut "Sport Bild" hat Hoeneß die Transfersumme für seinen Superstar vor einiger Zeit auf irrwitzige 100 Millionen Euro festgelegt, sodass auch ja kein europäischer Topverein in Versuchung kommt ...

Franck Ribéry: Statue auf dem Marienplatz

Franck Ribéry: Statue auf dem Marienplatz

Franck Ribéry: Statue auf dem Marienplatz

Ribéry dankt es den Bayern vor allem in dieser Saison wieder Spiel für Spiel mit Dribblings, Toren und Vorlagen. "Es ist wichtig für mich, dass Hoeneß glücklich ist. Er hat immer zu mir gehalten", weiß Ribéry. "Mein Leben und meine Karriere hätten sich nicht besser entwickeln können, als es in München der Fall war. Deswegen: Gut gemacht von Uli Hoeneß!"

kim

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