1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Bayern

Wegen Lewandowski: Bayern-Bosse ignorieren offenbar Anrufe aus Barcelona

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Der FC Barcelona beißt beim FC Bayern auf Granit, wenn es um Robert Lewandowski geht. In München nimmt man angeblich nicht einmal den Hörer ab.

Barcelona/München - Ein drittes, verbessertes Angebot oder ein Treffen des Stürmers mit Barca-Coach Xavi: Dem FC Barcelona scheint das alles nichts zu nutzen. Der FC Bayern blockt alle Annäherungsversuche ab und möchte Stürmer Robert Lewandowski um jeden Preis behalten.

Der Rekordmeister könnte damit zwei Strategien verfolgen: Entweder er will im Polen ein Exempel nach dem Motto „Niemand ist größer als der Verein“ statuieren - oder schlicht den Preis in astronomische Höhen treiben. Wahrscheinlich ist eine Mischung aus beidem.

FC Barcelona blitzt mit Lewandowski-Gesuchen ab: FC Bayern geht nicht ans Telefon

Ganz ohne Risiko ist dieses Vorgehen aber nicht: Dem FC Bayern droht eine Saison lang Unruhe mit einem Spieler, der möglicherweise tatsächlich streikt, weil er keine Lust mehr hat, für den Klub zu spielen. Trotzdem zeigen sich die Münchner nicht gesprächsbereit. Auch, weil weit und breit kein adäquater, bezahlbarer Nachfolger in Sicht ist.

Anfragen aus Katalonien verlaufen offenbar gänzlich im Sande: Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung klage man in Barcelona über die schwierige Kontaktaufnahme nach München. Bayern-Verantwortliche würden nicht ans Telefon gehen, wenn Barca-Sportdirektor Mateu Alemany anruft.

Spanische Nummer? Ignoriert Hasan Salihamidzic scheinbar auch mal gerne.
Spanische Nummer? Ignoriert Hasan Salihamidzic scheinbar auch mal gerne. © Sascha Walther/imago

Lewandowski erhält weiter keine Transfer-Freigabe vom FC Bayern

Angeblich soll Barcelona sogar ein Lewandowski-Angebot per „Burofax“ nach München geschickt haben. Dabei handelt es sich um eine Art Post-Einschreiben. Am 12. Juli wird Lewandowski in München zum Trainingsbeginn erwartet - in der jetzigen Gemengelage eine etwas schräge Vorstellung.

Der hochverschuldete FC Barcelona tut momentan alles, um Zusatzeinnahmen zu generieren. Diese braucht der Verein, um große Transfers à la Lewandowski tätigen zu dürfen. Neue Spieler dürfen erst kommen, wenn an anderer Stelle Geld eingespart wird, so schreibt es der spanische Ligaverband LFP vor.

Deshalb verkaufte der Verein eigene TV-Rechte im Wert von ca. 200 Millionen Euro. Wenn sich die Haltung an der Säbener Straße nicht ändert, ist das jedoch vergebene Liebesmüh. (epp)

Auch interessant

Kommentare