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Pep Guardiola will sich bei der Personalie Mario Mandzukic nicht in die Karten schauen lassen.

Rückkehr gegen VfB offen

"Okay" trainiert: Pep lässt Mandzukic zappeln

München - Pep Guardiola will sich erst kurz vor dem Nachholspiel am Mittwoch beim VfB Stuttgart festlegen, ob der zuletzt ausgebootete Mario Mandzukic ins Team des FC Bayern zurückkehrt.

Bayern-Erfolgstrainer Pep Guardiola macht aus der Rückkehr von Mario Mandzukic in den Münchner Kader ein Geheimnis. Der spanische Coach will sich erst kurz vor dem Nachholspiel in der Fußball-Bundesliga am Mittwoch beim VfB Stuttgart (20.00 Uhr/Sky) festlegen, ob der zuletzt ausgebootete Kroate wieder im Team des Triplesiegers stehen wird. „Ich habe mich noch nicht entschieden“, sagte Guardiola und kündigte an, nach dem Abschlusstraining über eine Nominierung von Mandzukic ins 18-er Aufgebot zu befinden.

In dieser Woche habe der 1,87 Meter große Stoßstürmer bisher „okay“ trainiert. „Aber es kann jede Woche passieren, dass zwei, drei Super-Super-Spieler nicht in den 18-er Kader kommen“, sagte Guardiola am Dienstag, schließlich verfüge der deutsche Serienmeister über ein breites Aufgebot großartiger Spieler. Der zehnfache Saison-Torschütze Mandzukic war zum Rückrundenauftakt am Freitag in Mönchengladbach (2:0) wegen schlechter Trainingsleistungen überraschend gestrichen worden, jetzt lässt Guardiola den 27-Jährigen erneut schwitzen.

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„Manchmal brauche ich andere Spieler im Kader“, erklärte Guardiola lapidar - als sei Mandzukic ein Mitläufer, den der FCB problemlos jederzeit ersetzen könnte. Dem langjährigen Barcelona-Erfolgscoach kommt es vor allem auf die richtige Einstellung und den unbedingten Siegeswillen an, bei Mandzukic und anderen. Dass er trotz des enormen Punkte-Vorsprungs auf den Liga-Rest weder Schlendrian noch mangelnde Einsatzbereitschaft dulde, hat er mit der vorübergehenden Mandzukic-Ausbootung auch seinen anderen Profis deutlich gemacht.

Rein sportlich sind die Aussichten blendend für Guardiola & Co. Mit einem Sieg in Stuttgart würden die Über-Bayern ihre ärgsten Verfolger noch deutlicher distanzieren: Leverkusen hätte dann 13 Punkte Rückstand, Dortmund genau wie Mönchengladbach gar 17. „Jetzt haben wir eine Riesenchance, den Vorsprung noch weiter auszubauen“, urteilte Kapitän Philipp Lahm. Guardiola konstatierte: „Jedes Spiel ist ein guter Test für uns, um uns weiter zu verbessern.“

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Zu mehr scheinen die anderen Clubs derzeit nicht imstande. „Im Augenblick sind die Bayern nicht von dieser Welt, sie sind kaum zu schlagen“, sagte Rudi Völler, Sportchef von Bayer Leverkusen. „Aufzuhalten sind wir nur, wenn wir unkonzentriert und nicht aggressiv spielen“, glaubt Lahm. Ihre personellen Probleme stecken die Bayern dagegen nahezu mühelos weg. Ende der Rückrunde fehlte teilweise eine ganz Hand voll von Führungsspielern, was dem Triplesieger kaum zusetzte.

Inzwischen muss Guardiola neben den angeschlagenen Daniel van Buyten und Javi Martínez nur noch auf die Dauerpatienten Holger Badstuber (Reha) und Bastian Schweinsteiger (Aufbautraining) verzichten. Letzterer sei aber inzwischen schmerzfrei und mache beständig Fortschritte.

Franck Ribéry dürfte in Stuttgart wieder bereit sein und drängt auf einen Platz in der ersten Elf. Auch Mandzukic, dem kommende Saison durch den Wechsel von Dortmunds Robert Lewandowski nach München weitere Konkurrenz erwächst, könnte direkt wieder in die Startmannschaft rücken. Beim 2:0 zum Rückrunden-Auftakt in Gladbach durfte der etatmäßige Mittelfeldmann Mario Götze noch als „falscher Neuner“ ran - und empfahl sich als Torschütze wie Ballverteiler für mehr.

dpa

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