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Wer ersetzt Lewandowski? Mané kann mit diesem Bayern-Youngster jede Abwehr zerpflücken

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Von: Nico Scheck

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Jamal Musiala (l), Thomas Müller (M) und Sadio Mané wollen beim FC Bayern für Tore sorgen.
Jamal Musiala (l), Thomas Müller (M) und Sadio Mané wollen beim FC Bayern für Tore sorgen. © IMAGO

Genau 50 Tore müssen durch den Abgang von Robert Lewandowski beim FC Bayern ersetzt werden. Sadio Mané und ein Youngster sind als Lösung denkbar.

München - Für Unterhaltung ist in diesen Tagen und Wochen an der Säbener Straße bestens gesorgt. Mit Robert Lewandowskis Abgang gen Barcelona hat sich beim FC Bayern München eine extrem torreiche Akte von achten Jahren geschlossen. Dafür wurde eine neue, prestigeträchtige aufgemacht: Sadio Mané.

Der Senegalese soll die Lücke, zumindest zum Teil, schließen, die Lewandowski hinterlassen hat. Weil diese Lücke aber 50 Tore (2021/22) beinhaltet, braucht es beim FC Bayern München wohl noch einen zweiten Stürmer, der gemeinsam mit Mané die fehlenden Buden kompensieren soll. Bisher schien Serge Gnabry der Topanwärter auf diesen Posten. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit.

Mané und Musiala als neue Doppelspitze beim FC Bayern?

Und zwar: Jamal Musiala. Der Youngster ist längst fester Bestandteil des Bayern-Kaders, nicht wenige vermuten ihn sogar in der kommenden Saison als fixen Starter. Doch wo soll Musiala spielen? Bisher galt der linke Flügel oder die Sechser-Position als Habitat des Dribbelkünstlers.

Nun ist es aber so, dass Bayern-Trainer Julian Nagelsmann aufgrund des Lewa-Abgangs umstellen muss. In Zuge der Vorbereitung und auch auf der USA-Tour ließ der 35-Jährige vermehrt im 3-5-2 und 4-2-2-2 spielen - sprich: mit zwei Spitzen. Obwohl diese Rolle hauptsächlich mit Gnabry trainiert und gespielt wurde, sind auch Alternativen denkbar. Die TZ bringt hier Musiala ins Spiel. Immerhin wusste Gnabry auf der US-Tour nur bedingt im Sturm zu überzeugen.

FC Bayern: Mané kann mit Musiala jede Abwehr zerpflücken

Mané und Musiala als neue Doppelspitze beim FC Bayern? Sie gemeinsam könnten die fehlenden Lewandowski-Tore tatsächlich auffangen. Erst kürzlich hatte DAZN-Experte Sandro Wagner am Mané-Transfer Bedenken geäußert, eben weil er kein klassischer Neuner ist. Doch allein bei dem Gedanken an einen Bayern-Sturm Mané/Musiala dürften dem einen oder anderen Verteidiger schon die Beine verknoten.

Für Musiala spricht zudem, dass er in der Vorbereitung zu überzeugen wusste. Beim Testspiel gegen Manchester City (0:1) kam der deutsche Nationalspieler nach 52 Minuten für Leroy Sané in die Partie. Sonderlob gabs von Nagelsmann on top: „Musiala war in der zweiten Halbzeit brillant!“ Zu diesem Zeitpunkt befand sich Mané auf einer Gala in Marokko. Dort erhielt er zum zweiten Mal die Auszeichnung „Afrikas Fußballer des Jahres“. Doch Gelegenheiten, gemeinsam mit Musiala gegnerische Abwehrreihen zu zerpflücken, dürften schon bald einige kommen. (nc)

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