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Sadio Mané ist Afrikas Fußballer des Jahres – muss aber Bayern-Tour abbrechen

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Von: Nico Scheck

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Sadio Mané ist zum zweiten Mal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden.
Sadio Mané ist zum zweiten Mal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden. © afp

Sadio Mané ist zum zweiten Mal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden. Die USA-Tour des FC Bayern muss er aber abbrechen.

Rabat – Zum zweiten Mal darf er sich Afrikas Fußballer des Jahres nennen: Sadio Mané. Der Star-Neuzugang des FC Bayern München setzte sich am Donnerstag bei der Wahl in Marokkos Hauptstadt Rabat gegen Mohamed Salah (FC Liverpool) und seinen senegalesischen Nationalmannschaftskollegen Edouard Mendy (FC Chelsea) durch.

Schon 2019 war Stürmerstar zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden. „Ich fühle mich sehr geehrt, diesen Preis zu bekommen“, betonte Mané nun am Donnerstag. „Ich widme diese Trophäe der Jugend meiner Heimat.“ Außerdem bedankte sich der Neu-Bayer bei „meinen Trainern, meinen Vereins- und Nationalmannschaftskollegen und den Freunden, die mir in schwierigen Zeiten zur Seite standen“.

Sadio Mané ist Afrikas Fußballer des Jahres – Bayern-Boss Kahn jubelt

Auch Bayerns Vorstandsboss Oliver Kahn meldete sich zur Mané-Wahl via Twitter. „Wir freuen uns sehr über Sadio Manés Auszeichnung“, schrieb er und schwärmte: „Der FC Bayern hatte in seiner langen Geschichte noch nie einen Afrikas Fußballer des Jahres in seinen Reihen, das ist eine besondere Ehre für unseren Club.“

Für die Gala in Marokko hatte Mané tausende Flugmeilen innerhalb von zwei Tagen auf sich genommen. Der FC Bayern befindet sich derzeit auf USA-Tour. Noch einen Tag vor der Wahl hatte Mané beim 6:2-Testspielsieg gegen DC United getroffen und ein perfektes Debüt im Bayern-Dress gefeiert.

Sadio Mané kehrt nicht zur Bayern-Tour zurück

Eigentlich war geplant, dass Mané nach der Preisverleihung wieder zurück in die Staaten fliegt. Doch dieser Plan wurde verworfen. Schon vor Manés Abreise hatte sich FCB-Trainer Julian Nagelsmann besorgt ob der vielen Flugmeilen gezeigt: „Der eine Tag, an dem er weg ist, ist nicht schlimm, aber die 18.000 Kilometer Reise sind es. Es ist eine Menge Aufwand, aber er will unbedingt dorthin, um hoffentlich den Preis zu gewinnen.“

Jetzt, wenige Tage später, kommt Mané tatsächlich mit dem Preis im Gepäck zurück aus Marokko - allerdings nicht in die USA. Dort tourt der FC Bayern noch bis zum 24. Juli. In Green Bay treffen die Münchner am 23. Juli auf Pep Guardiolas Manchester City. Allerdings ohne Mané. (nc)

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