Matthias Sammer (l.) mit Pep Guardiola
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Matthias Sammer (l.) mit Pep Guardiola.

Sammer schwärmt

"Guardiola ist ein genialer Trainer"

  • Andreas Werner
    vonAndreas Werner
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München - Matthias Sammer hat erklärt, wer beim Bayern-Trainingslager dabei ist und wer nicht. Zudem schwärmte er einmal mehr in höchsten Tönen von Pep Guardiola.

Holger Badstuber kennt das alles schon, leider: Vor zwölf Monaten flog auch er mit seinen Bayern ins Trainingslager nach Katar, doch während seine Teamkollegen auf dem Rasen für die Rückrunde probten, brachte er die Tage mit Aquajogging und im Fitnessraum zu. Es sollte bis zum August dauern, ehe er sein Comeback feiern durfte. Und jetzt? Er hat sich noch einmal verletzt in der Vorrunde, aber wenn es am 9. Januar nach Doha geht, wird er dort auf dem Platz stehen dürfen. Seine Reha verlief nach Plan. Den Fitnessraum muss er in dem Wüstenstaat nur betreten, wenn er seine Kollegen besucht, die dort schwitzen.

Matthias Sammer hat über die Vereinshomepage erklärt, wer in Katar dabei ist und wer nicht. Badstuber habe seine Muskelverletzung auskuriert, sagte der Sportchef: „Er ist schon sehr, sehr weit. Ich gehe davon aus, dass er in Doha wieder ins Mannschaftstraining einsteigt.“ Philipp Lahm und Thiago werden hingegen komplett fehlen. Für die beiden Sorgenkinder kommt der Trip noch zu früh. Unklar sei noch, so Sammer, ob man den am Kreuzband verletzten Javi Martinez mitnimmt. Eine Entscheidung in dieser Frage werde Anfang des Jahres getroffen. Generell lasse man sich bei ihm und seinem spanischen Landsmann Thiago „alle Zeit der Welt, da will ich keine Prognose abgeben“.

Mit Lahm rechnet Sammer nach dem Bruch im Sprunggelenk Mitte bis Ende Februar. Bei Alaba sehen die Pläne vor, dass der Österreicher in Doha noch nicht unmittelbar, aber nach Möglichkeit nach ein paar Tagen Akklimatisierung wieder mit den Kollegen üben kann. Der Allrounder kämpft nach einer Knieverletzung um den Anschluss.

Sammer lobte in einem Fazit der Hinrunde das „außergewöhnliche Momentum dieser Mannschaft“. So lange sie leistungsfähig bleibe, werde „der Hunger auch nicht kleiner werden. Die gewonnenen Titel haben dazu geführt, dass eine gewisse Sucht nach Erfolg entstanden ist.“ Sammer fürchtet keine lähmende Sättigung: „Großen Spielern passiert das nicht. Champions, egal in welcher Sportart, geben sich nie mit ein, zwei Titeln zufrieden. Sie haben einen ständigen Hunger nach Erfolg. Das macht Champions aus.“ Eine Schlüsselrolle habe zudem Pep Guardiola: „Er ist ein genialer Trainer. Er lebt und liebt diesen Fußball und er möchte ihn mit seinen Gedanken beeinflussen. Seine Leidenschaft lebt er Tag und Nacht. Ein Genuss.“

Andreas Werner

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