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Wooyeong Jeong wechselte im Sommer für eine Millionen-Ablöse vom FC Bayern München zum SC Freiburg. 

Nach Wechsel vom FC Bayern noch ohne Chance

Freiburg-Coach Streich über Jeong-Verpflichtung: „Konnten nicht nein sagen“

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Wooyeong Jeong ist nach seinem Wechsel vom FC Bayern München zum SC Freiburg noch ohne Chance. Trainer Christian Streich beschreibt seine Situation.

Der SC Freiburg ist bislang die größte Überraschung in der noch jungen Bundesliga-Saison. Mit drei Siegen aus vier Spielen stehen die Breisgauer derzeit auf dem dritten Tabellenplatz - und das vor dem FC Bayern München und nur einem Punkt hinter Spitzenreiter RB Leipzig. Trotzdem dürften nicht alle Freiburg-Spieler bei bester Laune sein. Denn der Profikader der Streich-Elf umfasst 29 Spieler. Dementsprechend ist es nicht einfach auf ausreichend Spielzeit zu kommen. „Wir haben viele Gesunde. Es ist eine schwierige Aufgabe mit den Jungs zu reden“, beschreibt Trainer Christian Streich das derzeitige Überangebot gegenüber Sky. Ich sage alles 1:1 direkt. Ich hole ihn und sage, die Situation ist so und so. Wenn du gut trainiert hast, tut es mir richtig, weh. Wenn du nicht so gut trainiert hast, bin ich fast froh, weil es mir dann nicht so weh tut, wenn du nicht im Kader bist.“

Wooyeong Jeong bisher ohne Bundesliga-Einsatz beim SC Freiburg

Zu den Verlierern im Kader der Freiburger gehört auch Wooyeong Jeong. 33 Minuten Spielzeit im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg lautet die bislang magere Bilanz des Südkoreaners. In der Bundesliga stand der Südkoreaner nur einmal im Kader, saß dort aber 90. Minuten auf der Bank. Für weitere Einsätze bei der Elf von Christian Streich muss sich Jeong derzeit über die zweite Mannschaft empfehlen. In zwei Regionalliga-Partien erzielte er zumindest bereits einen Treffer. Sollte Freiburgs Aufwärtstrend weiter gehen, dürfte es eher unwahrscheinlich sein, dass Jeong zeitnah in der Bundesliga wirbeln darf. Und das, obwohl der 20-Jährige mit viel Vorschusslorbeeren vom FC Bayern in den Schwarzwald wechselte. 

Wooyeong Jeong: Keine Aussichten auf Spielzeit beim FC Bayern München

In der vergangenen Spielzeit hatte der Südkoreaner maßgeblichen Anteil am Drittliga-Aufstieg der zweiten Mannschaft des Deutschen Rekordmeister. In 29 Regionalliga-Spielen erzielte der Flügelspieler 13 Tore und bereitete zudem sechs weitere Tore vor. Auch bei der Elf von Niko Kovac durfte der Flügelspieler erste Profiluft schnappen. Sowohl in der Bundesliga, als auch in der Champions League durfte Jeong einmal ran. Trotz der Abgänge von Arjen Robben und Franck Ribery schien die Aussicht auf Profieinsätze für den 19-Jährigen in Zukunft eher gering zu sein, weshalb sich Jeong

für den Schritt nach Freiburg entschied

. Zwei Millionen bezahlte der SCF laut Medienberichten für das Offensivtalent, das von zahlreichen Klubs umworben wurde. „Wir konnte nicht nein sagen. Es ist super, dass wir ihn gekriegt haben“, freut sich Freiburg-Trainer Christian Streich gegenüber Sky über die Verpflichtung Jeongs. Die Gründe dafür sind laut dem 55-Jährigen einfach: „Wir halten zusammen, wir wissen wer wir sind. Beim SC Freiburg zu spielen ist auch toll für die Spieler, die sind gern hier. Wir haben eine große Lebensqualität“. 

In den vergangenen beiden Jahren erlebte der FC Bayern während des Oktoberfests eine turbulente Zeit. 2018 gingen gleich drei Partien in die Hose. Kommt es für das Team von Niko Kovac wieder dicke?

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