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Niko Kovac, Trainer vom FC Bayern München, zwinkert und zeigt vor Spielbeginn den Daumen nach oben.

Als einziges Team ohne Niederlage bislang 

Bremen reist mit einmaliger Serie zum Spiel in München: Knackt Kovac Werders Unbesiegbare?

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Vor der Partie des FC Bayern München gegen Werder Bremen zeigen sich beide Seiten zuversichtlich. Obwohl die Nordlichter bislang ohne Niederlage sind. 

München - Mehr Rückenwind geht nicht! Das gilt zum einen für den FC Bayern, der zuletzt Borussia Dortmund (5:0) und Fortuna Düsseldorf (4:1) zerlegte. Andererseits ist auch Werder Bremen vor dem Gastspiel in München (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) bestens in Schuss. Als einziges Team in Europas Top-Ligen sind die Nordlichter im Kalenderjahr 2019 noch ohne Niederlage. Knackt Niko Kovac die Unbesiegbaren? Innerhalb von fünf Tagen bekommt es der Rekordmeister gleich zweimal mit Werder zu tun. Nach dem Ligaspiel am Samstag, steigt schon am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) das Pokal-Halbfinale. 

Kovac meinte: „Das Pokalspiel legen wir erst mal beiseite. Wir möchten und müssen das Bundesligaspiel gewinnen.“ Eine Pleite in München wäre für Werder ein ganz neues Gefühl. Von den zwölf Partien seit dem Jahreswechsel gewann Bremen sechs und holte zudem sechs Unentschieden. Im Pokal gab’s Auswärtssiege bei Borussia Dortmund und Schalke 04. Bayerns Trainer weiß: „Wir spielen gegen einen Gegner, der sehr gut in Form ist. Die Statistik spricht für Werder: kein Spiel verloren, zwei schwere Auswärtsspiele im Pokal gewonnen, jedes Mal ein Tor geschossen.“ Das allerdings ist nur die halbe Wahrheit. Denn: In München ist für Werder traditionell kaum etwas zu holen. Den letzten Punktgewinn in der Arena gab’s im September 2010 bei einem 0:0. Anschließend geriet Bremen meist böse unter die Bayern-Räder, verlor neun Partien - mit dem wahnwitzigen Torverhältnis von 7:40. 

Manuel Neuer vom FC Bayern München hat am Mittwoch eine Pressekonferenz gegeben. Wir haben die PK mitgetickert, aber auch den Spott der Fans im Internet dokumentiert.

Gegen FC Bayern München: Claudio Pizarro zeigt sich zuversichtlich vor Partie 

Oldie und Ex-Bayer Claudio Pizarro kümmert das nicht groß. Der 40-Jährige meinte: „Wir sind bereit für die Bayern. Schon im ersten Spiel wollen wir mindestens einen Punkt holen. Und im Pokalspiel wollen wir dann ins Finale.“ Kovac dürften solche Aussagen kaltlassen. Nach dem 1:1 in Freiburg und dem peinlichen 5:4 im Pokal gegen Heidenheim hat er sein Team wieder auf Kurs gebracht, verhinderte einen Schlingerkurs wie im Spätherbst 2018. Sein Lob an die Mannschaft: „Wir haben die letzten Wochen und Monate sehr gut gespielt. Wir haben viele Tore geschossen und wenig zugelassen. Das Dortmund-Spiel ist die Messlatte, die wir uns selbst gesetzt haben.“ 

In Teil eins des Nord-Süd-Gipfels muss Kovac auf die Keeper Manuel Neuer und Christian Früchtl verzichten. Auch Arjen Robben fehlt weiter. James Rodriguez (Adduktorenprobleme) und Mats Hummels (Oberschenkelzerrung) sind fraglich. Womöglich steht Corentin Tolisso nach seinem Kreuzbandriss erstmals seit September wieder im FCB-Kader. Klar ist: Das Osterfest soll für den gläubigen Katholiken Kovac zum doppelten Feiertag werden - dafür muss er allerdings die Unbesiegbaren bezwingen. 

Verfolgen Sie die Partie am Samstag hier in unserem Live-Ticker.

Jonas Austermann

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