Serge Gnabry traf gegen Werder doppelt.
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Serge Gnabry traf gegen Werder doppelt.

Besuch bei Fanklub

„War für mich guter Tag“: Serge Gnabry ist zufrieden - und erklärt fehlenden Torjubel

Serge Gnaby traf beim Spiel gegen Werder Bremen gleich doppelt. Doch er jubelte nicht - und erklärte Bayern-Fans am selben Abend noch, warum.

München - Als einziger Spieler des FC Bayern hatte Serge Gnabry am Tag nach dem Münchner 2:1 bei Werder Bremen frei. Das war nicht etwa der Lohn für die beiden Tore, mit denen er diese Partie entschied. Im Gegensatz zu allen anderen Bayern-Profis konnte der Nationalspieler den alljährlichen Besuch bei einem der vielen Fanklubs des deutschen Meisters schon am Samstagabend erledigen.

Der 23-Jährige hat früher für Werder gespielt und wurde deshalb zu rund 3000 Bayern-Anhängern im Norden geschickt. „Zwei Tore für den FC Bayern zu schießen, habe ich bisher noch nicht geschafft. Deshalb war es für mich ein guter Tag“, sagte Gnabry bei den „Bakumer Germanen“.

Serge Gnabry: Kein emotionaler Torjubel „aus Respekt“

„Aus Respekt“ vor seinem Ex-Verein bejubelte der Außenstürmer diese beiden Tore nicht groß. Noch entscheidender war aber, welche Ansage Gnabry damit teamintern machte. Mit seinen 23 Jahren ist er elf Jahre jünger als Arjen Robben und zwölf Jahre jünger als Franck Ribery. Der Doppelpack von Gnabry und das Comeback des lange verletzten Kingsley Coman deuteten am Samstag schon einmal an, dass es beim deutschen Meister in Zukunft auch ohne „Robbery“ gehen kann. In Sachen Robbéry hatte es außerdem am Sonntag schon eine Entscheidung gegeben.

„Mit ihm haben wir eine Waffe in unserem Spiel“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic über Gnabry. „Er hat Geschwindigkeit. Er weiß, wo das Tor steht. Er ist hungrig. Und er zeigt das immer mehr.“

dpa

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