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Ist Gnabry-Berater der Grund, dass dieser keine Zukunft beim FC Bayern hat?

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Von: Florian Schimak

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Bayerns Serge Gnabry ist bei Manchester United Transferkandidat.
Bayerns Serge Gnabry ist bei Manchester United Transferkandidat. © Eibner/Imago

Wo spielt Serge Gnabry in der kommenden Saison? Noch für den FC Bayern? Sein Berater war entscheidend am Mané-Transfer beteiligt, was für Gnabry aber schlecht ausgehen könnte.

München - Es herrscht Mané-Mania beim FC Bayern und in München! Mit der Verpflichtung von „Weltstar“ Sadio Mané vom FC Liverpool wurde ein regelrechter Hype in der Stadt ausgelöst. Der Senegalese soll mit seinen Tempo-Dribblings und Traumtoren die Fans in der Allianz Arena verzaubern.

Tempo und Abschlussstärke sind auch Attribute, die Serge Gnabry zugeschrieben werden. Der DFB-Star steht noch bis 2023 bei den Bayern unter Vertrag, allerdings ist seine Zukunft an der Säbener Straße im Vergleich zu der von Mané derzeit noch ungeklärt. Zwar wollen die Münchner mit dem 26-Jährigen verlängern, angeblich aber nicht zu Gnabrys gewünschten Bezügen.

FC Bayern: Wie sieht die Zukunft von Serge Gnabry aus?

Durch die Verpflichtung von Mané erhöht sich nun auch der Druck auf Gnabry, da sich beide Stars auf dem Flügel am wohlsten fühlen. Nimmt man noch Kingsley Coman und Leroy Sané mit dazu, hat Julian Nagelsmann auf den offensiven Außenbahnen ein Überangebot an herausragenden Akteuren. Es wird spannend zu sehen sein, wie der Trainer das moderieren wird.

Dabei könnte ausgerechnet der Berater von Gnabry dessen Zukunft beim FC Bayern entscheidend beeinflusst haben - im negativen Sinne. Denn: Björn Bezemer hat mit seiner Agentur ROOF auch Mané unter Vertrag. Kurioserweise kam ein Transfer des Ex-Liverpool-Stars zustande, weil sich Bezemer und Hasan Salihamidzic wegen Gnabrys auslaufenden Vertrag trafen.

Video: Vertragspoker bei Bayern - Gnabry möchte „keine weiteren Fragen“

Dabei steckte Bezemer dem FCB-Sportvorstand, dass Mané eine neue Herausforderung suche und daher einen Abschied vom FC Liverpool anstrebe. Brazzo wurde hellhörig und tütete den Top-Transfer letzten Endes ein. Für 32 Millionen plus etwa neun Millionen an Bonuszahlungen läuft Mané in den kommenden drei Jahren in der Allianz Arena auf.

Zum Leidwesen von Gnabry? Das Vertragsangebot der Bayern liegt ihm weiterhin vor. Groß nachgebessert wird es vermutlich nicht. Bedeutet für den Offensivspieler, der seit 2017 das FCB-Trikot trägt: Friss oder stirb!

Serge Gnabry will Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern - aktuell

Doch was will Gnabry überhaupt? Bereits vor einigen Wochen sprach er auf einer Pressekonferenz bei der Nationalmannschaft von Wertschätzung. Wusste Gnabry damals schon, dass die Bayern planten, Mané zu holen? Vielleicht möchte Gnabry auch zunächst einmal abwarten, wie Coach Nagelsmann mit seinen Offensivleuten plant. In der abgelaufenen Saison machte zum Beispiel Sané seine besten Spieler auf der Halbposition und nicht auf dem Flügel - eine Rolle, die auch Mané spielen könnte.

Oder aber, Nagelsmann kann sich Gnaby oder Mané als möglichen internen Ersatz für Robert Lewandowski vorstellen. Denn dessen Zukunft an der Säbener Straße ist ähnlich ungewiss. Dort stehen die Zeichen aber auch deutlich auf Abschied, zumal zu hören ist, dass der FC Barcelona sein Angebot an den FC Bayern noch einmal nachbessern möchte.

Kommende Woche bittet Nagelsmann seine Stars zum Trainingsauftakt. Dann dürfte die Gemengelage an der Säbener Straße wieder etwas übersichtlicher werden. Allerspätestens aber am 31. August wird Klarheit herrschen. Dann schließt nämlich das Transferfenster und die FCB-Bosse hatten zuletzt ausgeschlossen, dass sie Gnabry im kommenden Sommer ablösefrei ziehen lassen werden. (smk)

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