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Uli Hoeneß hat angeblich intern Kritik an der Arbeit des Trainer-Teams geäußert.

Mangelnde Fitness

So rüffelt Hoeneß die Arbeit des Trainer-Teams

München - Nach dem Pokal-Aus gegen Dortmund und dem Ausscheiden in der Champions League gegen Real Madrid soll Bayern-Präsident Uli Hoeneß die Arbeit des Trainer-Teams kritisiert haben.

Noch vor dem Jahreswechsel, als in der Liga alles glatt lief und die Bayern in DFB-Pokal und Champions League ihre Gegner nur so niederbügelten, waren die Vereinsbosse voll des Lobes über die Trainingsmethoden von Coach Carlo Ancelotti. Das scheint sich nach dem jüngsten Bayern-Beben gewaltig geändert zu haben.

Wie die Bild berichtet, soll Präsident Uli Hoeneß kürzlich intern den Fitness-Zustand einiger Bayern-Spieler moniert haben. Hoeneß ging angeblich noch weiter: Als „das unfitteste Team aller Zeiten“, soll das Vereins-Oberhaupt das Ensemble des deutschen Rekordmeisters bezeichnet haben.

Unter Pep zu hart, unter Carlo zu lasch?

Zu Beginn der Saison begrüßten viele die deutlich zurückgeschraubte Trainingsintensität von Ancelotti. Vorgänger Pep Guardiola hatte ein deutlich strengeres Regiment geführt, die Bayern-Stars härter und länger schuften lassen. Das soll sich angeblich negativ auf das Saisonfinale ausgewirkt haben, wo viele Spieler saft- und kraftlos gewirkt haben.

Unter Ancelotti trainierten die Bayern laut Bild zuletzt eher im Schongang. Kaum eine Einheit ging länger als eine Stunde - ins Schwitzen kamen Lewandowski, Müller und Kollegen daher selten. Auch die unzureichende Abwechslung im Trainingsprogramm des 57-Jährigen soll den Bayern-Bossen ein Dorn im Auge sein.

Vorher zu hart, jetzt zu lasch - beim FC Bayern scheint es jedenfalls an der richtigen Mischung zu fehlen. Denn schon wie in den beiden Jahren zuvor schwächeln die Roten in den entscheidenden Wochen.

Lesen Sie hier nach, was Carlo Ancelotti in der Pressekonferenz nach dem Pokal-Aus gegen Dortmund und vor dem Gastspiel beim VfL Wolfsburg sagte.

tz/mm

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