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Spanische Tugenden für die Bayern

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FC Bayern: - München - Der ehemalige deutsche Nationalspieler Bernd Schuster hat sein Interesse an einem Engagement als Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern noch einmal nachhaltig unterstrichen. "Ich traue mir zu zu sagen, dass es keinen Trainer gibt, der dem FC Bayern nein sagen würde. Und ich mit Sicherheit auch nicht", sagte der Coach des spanischen Erstligisten FC Getafe in der Sendung Blickpunkt Sport im Bayerischen Fernsehen vor dem Achtelfinalhinspiel der Champions League der Bayern bei Real Madrid.

Der FC Bayern gehöre seit vielen, vielen Jahren zu den Spitzenklubs in der Welt. Der Münchner Verein sei mit Klubs wie Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United oder AC Mailand auf einer Höhe, erklärte der Europameister von 1980 weiter und fügte hinzu: "Ich bin zwar super gern in Spanien, aber Deutschland reizt immer wiederm, und man möchte auch irgendwann einmal wieder zurückkommen. Zu einem Spitzenverein ­ das wäre natürlich noch besser."

Zudem könne er aus Spanien auch besondere Erfahrungen mitbringen, meinte Schuster. "In Spanien hat es ja geklappt. Ich habe auch deutsche Tugenden mitgebracht, und ich glaube, dass es auch umgekehrt mit Sicherheit funktionieren würde", sagte der 47-Jährige, der als Coach in Deutschland den 1. FC Köln und Fortuna Köln betreut hatte. Zuletzt scheiterte 2005 eine Rückkehr nach Deutschland, als sich der VfL Wolfsburg für Holger Fach und gegen Schuster entschied.

Der "Blonde Engel" gilt derzeit bei Real und Bayern als Trainerkandidat für die kommende Saison. Franz Beckenbauer hatte Schuster zuvor als möglichen Nachfolger von Ottmar Hitzfeld, der sein Amt in München am Saisonende wieder abgeben will, ins Gespräch gebracht. "Ich hoffe nur, dass ich mich da nicht entscheiden muss", erklärte Schuster zu einem möglichen Angebot beider Vereine.

Bayern-Manager Uli Hoeneß hat sich in der Personalie Schuster bislang allerdings auffallend zurückgehalten. Beobachter gehen davon aus, dass er eine Verpflichtung des Getafe-Coaches eher nicht in Erwägung zieht.

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