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Stuttgart demütigt Bayern: Eine gute Blaupause für Frankfurt im Pokal-Finale?

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Von: Florian Fussek, Manuel Bonke

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FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt
Niko Kovac. © dpa / Bernd Thissen

Diese Pleite zündet den Pokal-Turbo! Die Bayern verlieren den Jupp-Abschied gegen den VfB Stuttgart mit 1:4 und gehen mit gehöriger Wut im Bauch ins Pokalfinale gegen Eintracht Frankurt und Bald-Coach Kovac.

Mit schnellen und zielstrebigen Kontern versaute der VfB den Münchnern die Meister-Party. Schau mal, Niko, so geht das! „Wir werden das Stuttgart-Spiel als Betriebsunfall abhaken. Aber das gibt uns für Dienstag natürlich einen guten Aufhänger, um mit voller Kraft voraus Richtung Samstag zu arbeiten“, kündigt Kapitän Thomas Müller an. Ob die Mannschaft mit einem Sieg in Berlin Wiedergutmachung für die Stuttgart-Pleite für „Don Jupp“ betreiben will? Ist Müller herzlich egal: „Wir wollen einfach den Titel holen, jeder Spieler brennt darauf! Für wen und aus welchen Beweggründen ist egal, Hauptsache, wir holen ihn!“ 

Mats Hummels meint: „Es wird ihn natürlich ärgern, weil wir uns gegen Stuttgart mehrfach selbst ans Bein geschossen haben. Es wird Schlimmeres geben, wenn wir nächste Woche das Pokalfinale gewinnen, wird er heilfroh sein.“ Der Einsatz von Arjen Robben in Berlin ist noch fraglich, der Holländer wolle alles reinhauen, um auf dem Platz zu stehen. Die Marschroute gibt der Linksfuß trotzdem schon mal vor: „Da werden wir anders auftreten!“ Trotz gewohnter Münchner Selbstsicherheit warnt der Flügelflitzer vor den Frankfurtern: „Es wird ein schweres Spiel, weil jeder erwartet, dass Bayern gewinnt. Frankfurt ist eine gefährliche Mannschaft, das haben sie diese Saison bewiesen. Wir müssen ganz gut vorbereitet sein!“ Oder um es mit den Worten von Sven Ulreich zu sagen: „Frankfurt ist eine sehr ekelige Mannschaft, die sehr zweikampfstark ist und defensiv sehr gut steht.“ 

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Selbst wenn die Bayern-Stars vor der Eintracht warnen, das Bundesliga-Spiel des deutschen Rekordmeisters gegen Frankfurt ist immer noch in bester Erinnerung. Damals gewann der FCB mit einer D-Elf und zahlreichen Nachwuchsspielern in der Startformation mit 4:1. Motivationsprobleme für eine anständige Trainingswoche haben die Bayern nicht. „Man hat es diese Woche gemerkt, dass es nicht einfach war, wieder auf die Touren zu kommen, die es braucht. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn wir am Dienstag wieder trainieren zum Pokalfinale hin, wird es wieder ziemlich einfach sein, auf 100 Prozent zu kommen“, so Hummels. Der Trainings-Turbo ist schon aktiviert. 

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Manuel Bonke, Florian Fussek

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