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FC Arsenal als Wechsel-Option? Müller lässt Fan sofort abblitzen

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Von: Philipp Kuserau

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Thomas Müller befindet sich aktuell mit dem FC Bayern in den USA.
Thomas Müller befindet sich aktuell mit dem FC Bayern in den USA. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Ist die Premier League eine Option für Thomas Müller? Das wollte ein Fan in den USA herausfinden - und bekam vom Weilheimer eine deutliche Antwort.

München - Thomas Müller verlässt den FC Bayern? Dieses Szenario erscheint absolut unvorstellbar. Zwar sollte man im schnelllebigen Fußballgeschäft nie etwas kategorisch ausschließen, doch ein Abgang des bayerischen Urgesteins wirkt dann doch sehr abstrakt. Ein Fußball-Fan in den USA, offenbar ein Anhänger des Premier-League-Klubs FC Arsenal, wollte sich dennoch die Chance nicht nehmen lassen, Müller zu einem möglichen Wechsel nach England zu befragen.

Müller reagiert auf Fan-Frage mit Grinsen und Kopfschütteln

Nach einer Trainingseinheit in Washington DC, wo der FC Bayern aktuell im Rahmen seiner USA-Reise sein Trainingslager abhält, fragte der Fan Müller also, ob der 32-Jährige einen Wechsel zum FC Arsenal in Betracht ziehe. Für Müller scheint dieser Gedanke jedoch ebenso abwegig zu sein, wie für die Mehrheit aller Bayern-Fans. Dementsprechend ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Mit einem Grinsen und Kopfschütteln antwortete Müller „Nein, nein, nein“.

FC Bayern zählt im aktuellen Transferfenster zu den Top-Einkäufern - noch vor City

Sein Glück versuchen kann man natürlich trotzdem mal mit solch einer Frage. Hätte sich der Fan am Spielfeldrand jedoch mit den Transferaktivitäten der Bayern in diesen Sommer auseinandergesetzt, dann hätte er sich die Frage auch selbst beantworten können. Mit Robert Lewandowski hat der deutsche Rekordmeister im Angriff bereits einen absoluten Leistungsträger an den FC Barcelona abgegeben. Müller reagierte auf Lewys Abschied übrigens mit einem kuriosen Post. Logisch also, dass weitere Offensiv-Abgänge nicht geplant sind, schon gar nicht von Identifikationsfiguren wie Müller, auf den künftig eine neue Rolle im System von Julian Nagelsmann zukommen könnte.

Tatsächlich treten die Bayern in diesem Transferfenster als einer der Top-Einkäufer auf. Rund 120 Millionen Euro wurden bereits für Neuzugänge ausgegeben. Für die jüngste Neuverpflichtung Matthijs de Ligt legten die Münchner rund 70 Millionen Euro auf den Tisch. Der Preis für Sadio Mané lag bei knapp 32 Millionen Euro, Ryan Gravenberch kostete um die 18 Millionen Euro. Selbst Top-Klubs aus der Premier League, wo das Geld in der Regel etwas lockerer sitzt, haben bis dato weniger in den Kader investiert als die Bayern. Die Ausgaben in diesem Sommer von beispielsweise Manchester City liegen aktuell bei knapp 110 Millionen Euro.

Bayern gewinnt erstes Testspiel gegen D.C. United - Müller trifft zum Endstand

Das erste Testspiel in den USA gegen D.C. United konnten die Bayern souverän mit 6:2 für sich entscheiden. Mit Mane (Elfmeter in der 5. Minute) und de Ligt (47. Minute) taten sich gleich zwei Neuzugänge als Torschützen hervor. „Nach Lewys Abgang müssen wir die Tore auf verschiedene Schultern verteilen. Und das ist gut gelungen“, sagte Müller nach dem Spiel. Der Weilheimer war ebenfalls erfolgreich und markierte mit dem Treffer zum 6:2 den Schlusspunkt. (kus)

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